Banner mit Symbolkraft für die ungezügelte Bauwut in historischen Ortskernen in Bad Honnef. Interessant, wie heutzutage Einfamilienhäuser aussehen.

Bei Erhalt der historischen Ortskerne wird die CDU ungeduldig

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Bad Honnef – Bereits Anfang des Jahres stellten CDU, Bürgerblock und FDP im Bau- und Planungsausschuss einen Antrag zur Prüfung von städtebaulichen Satzungen zum Schutz der historischen Ortskerne in Rhöndorf, Rommersdorf und der Innenstadt. Der Antrag sah vor, dass die Stadtverwaltung in der vergangenen Ausschusssitzung eine erste synoptische Vorstellung der denkbaren Satzungstypen hätte vorlegen sollen. Er wurde einstimmig beschlossen, aber bis heute nicht erfüllt. Das ärgert die CDU, die nun Druck macht. Denn der Grund für die Verzögerung sollen Personalprobleme sein, was die Christdemokraten nicht gelten lassen wollen.

„Der Schutz unserer historischen Ortskerne ist CDU-DNA! Sie erzeugen nicht nur unsere vielbeschworene Lebensfreunde und das Heimatgefühl, sondern machen auch einen guten Teil der At- traktivität unserer Stadt für Touristen aus“, erklärt Jerald Birenfeld, der bau- und planungspolitische Sprecher und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU-Fraktion. „Sie adäquat zu schützen, darf keine Nebenaufgabe der Stadtplanung sein. Deshalb fordern wir den Bürgermeister auf, das bereits Versprochene einzuhalten und zudem einen Zeitplan für die Erstellung der Satzungen vorzulegen.“ In der kommenden Sitzung, am 21.11.2023, wird die CDU deshalb eine Anfrage zum Thema stellen.

Birenfeld weiter: „Die Bauwut wie in der Konrad-Adenauer-Straße darf sich nicht wiederholen!“ Um diesmal „vor die Welle“ zu kommen, seien städtebauliche Satzungen ein gutes Mittel. Es sei der CDU wichtig, dass es schnell einen Beschluss gebe, so der stellvertretende Bürgermeister und Rhöndorfer Bäckermeister Peter Profittlich. „Wir stehen hier geschlossen an der Seite des Bürger- und Ortsvereins Rhöndorf, der ebenfalls auf die Schutzsatzungen setzt.“

 

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