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Bad Honnef

Einwohnerzahl in Königswinter nimmt ab

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Rhein-Sieg-Kreis | Nach Mitteilung der Wirtschaftsförderung des Rhein-Sieg-Kreises hat die Bevölkerung im Rhein-Sieg-Kreis seit Durchführung des Zensus weiter zugenommen. Mit der Fortschreibung der Zensus-Ergebnisse vom 9. Mai 2011 lebten im Kreisgebiet zum Stichtag 30. Juni 2013 insgesamt 580.885 Einwohner. Das sind 2.633 Bürgerinnen und Bürger beziehungsweise 0,46 Prozent mehr als zwei Jahre zuvor.

Der Rhein-Sieg-Kreis gehört damit weiterhin zu den überdurchschnittlich wachsenden Regionen im Land Nordrhein-Westfalen, dessen Einwohnerentwicklung weitgehend stagniert (plus 7.736 Einwohner beziehungsweise plus 0,04 Prozent).

Laut Kreiswirtschaftsförderer Dr. Hermann Tengler ist die Bevölkerungszunahme ausschließlich auf Zuwanderungsgewinne zurückzuführen: “Seit dem Jahr 2005 gibt es auch im Rhein-Sieg-Kreis mehr Sterbefälle als Geburten. Da aber gleichzeitig deutlich mehr Menschen zu- als fortziehen, ist die Einwohnerentwicklung nach wie vor positiv.” So wurden beispielsweise im Jahre 2012 insgesamt 4.808 Menschen geboren, 5.588 verstarben, 35.830 zogen in den Kreis und 34.116 wanderten ab.

“Letztlich ist es die Wirtschaftsentwicklung, die darüber bestimmt, ob es zu einer Bevölkerungszunahme oder zu einem Rückgang kommt. Wenn, wie im Rhein-Sieg-Kreis, neue Arbeitsplätze entstehen, ziehen vornehmlich jüngere Erwerbspersonen in die Region; zusammen mit ihren Familien leistet dieser Personenkreis zugleich einen wertvollen Beitrag zur Verjüngung der Bevölkerungsstruktur“, so Dr. Hermann Tengler.

Außerdem erkläre der enge Zusammenhang zwischen Arbeitsplatz- und Bevölkerungsentwicklung auch, warum die wirtschaftsstarke rechtsrheinische Ballungsrandzone mit den Städten Hennef (plus 804), Troisdorf (plus 450), Siegburg (plus 393) und Sankt Augustin (plus 385) das höchste Einwohnerwachstum verzeichne. Bad Honnef legt um 283 zu. Auf der linken Rheinseite gelte das für Rheinbach (plus 267) und Wachtberg (plus 252).

Allerdings weisen von den 19 kreisangehörigen Städten und Gemeinden auch sieben eine negative Bevölkerungsentwicklung auf. Während im linksrheinischen Kreisgebiet nur in der Gemeinde Swisttal (minus 102) und an der Rheinschiene in Königswinter (minus 99) die Einwohnerzahlen sinken, nimmt im gesamten ländlichen östlichen Rhein-Sieg-Kreis (Eitorf, Much, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth, Windeck) die Bevölkerung ab; von Mai 2011 bis Juni 2013 hat die Region insgesamt 642 Einwohner verloren.

“Die demographische Entwicklung führt zu immer mehr Gegenwind für den ländlichen Raum. Weil Arbeitsplätze fehlen, ziehen vor allem jüngere Einwohner weg, die Bevölkerung altert stärker als anderswo, es werden weniger Kinder geboren, und als Folge von alledem nimmt die Einwohnerzahl ab“, sagt Dr. Hermann Tengler. Die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen und Infrastruktur gehöre zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten Aufgaben, um die Entwicklung im östlichen Kreisgebiet zu stabilisieren. (dk)

 

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Bad Honnef

Initiative will Teile des Stadtgartens vor Bebauung retten – Unterschriftensammlung gestartet

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Grünflächen

Bad Honnef. Ab morgen sammelt die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” Unterschriften im Rahmen des Bürgerbegehrens. 1.658 gültige Unterschriften sind erforderlich, um eine Aufhebung des Aufstellungsbeschlusses zur Bebauung zu erreichen.

Unterschreiben dürfen alle Einwohner*innen, die mindestens 16 Jahre alt und EU-Bürger*innen sind und zudem ihren Erstwohnsitz in Bad Honnef haben. Die Unterschriftenlisten, auf denen die Befürworter*innen auch ihre Adresse und ihr Geburtsdatum angeben müssen, werden nach Beendigung der Unterschriftensammlung von der Stadtverwaltung auf ihre Gültigkeit geprüft.

Erreicht die Bürgerinitiative das geforderte Unterschriften-Quorum, muss sich der Rat mit dem Bürgerbegehren auseinander setzen und entscheiden, diesem beizutreten (dann wäre die Bebauungsplanung aufgehoben) oder es abzulehnen (dann käme es zu einem Bürgerentscheid).

Am Freitag, dem 20. Juli 2018, startet die Unterschriftensammlung. Sechs Wochen lang wird jeden Freitag- und Samstag-Vormittag in der Bad Honnefer Fußgängerzone ein Stand aufgebaut, auf dem Listen ausgelegt werden, in welche die Bürger*innen ihre Daten und Unterschriften eintragen können. Zudem setzt die Bürgerinitiative auf Hausbesuche, um auch persönlich möglichst viele Bad Honnefer Bürger*innen anzusprechen.

Die Bürgerinitiative erhofft sich mit dem Bürgerbegehren, dass der „verwunschene“ Stadtgartenteil keinesfalls bebaut, sondern ein wertvolles grünes Areal im Zentrum der Stadt erhalten bleibt, sinnvoll gepflegt und Bad Honnef um eine Perle reicher wird.

Für die Erreichung dieses Ziels hat sie eigens den gemeinnützigen Verein „Stadtgarten Bad Honnef e.V.“ gegründet. Zunächst ist unter dessen Dach das Bürgerbegehren angesiedelt, später – im Erfolgsfall – auch die Unterstützung von Stadtgarten-Projekten. In diesem Zusammenhang bittet sie um Geldspenden, durch welche die Kosten für Rechtsberatung, Plakatierung, Flyer, Banner usw. refinanziert werden sollen. Überschüssige Gelder fließen dann in Folgeprojekte. Alle Spender*innen erhalten einen Spendennachweis des Vereins.
Spendenkonto: DE75 5745 0120 0030 2846 73 bei der Sparkasse Neuwied.

Weitere Informationen unter https://bad-honnef-stadtgarten.org/.

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Bad Honnef

Cargobikes – Donnerstag tritt Bürgermeister in die Pedalen

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Wer Donnerstag und Freitag bei L´Atelier de Cuisine in Bad Honnef etwas bestellt, bekommt es mit dem Cargobike geliefert

Bad Honnef. Wer hat sie in Bad Honnef schon gesehen, die Cargobikes, mit denen in Zukunft umweltschonend Produkte des heimischen Handels zu den Kunden transportiert werden sollen? In dieser Woche werden die Fahrzeuge in Bad Honnef getestet. Hintergrund ist die Einrichtung eines  städtischen Onlineshops, der in den nächsten Monaten an den Start gehen soll.

Donnerstag ab 14.30 Uhr tritt Bürgermeister Otto Neuhoff selber in die Pedalen. Wer dabei sein möchte, muss um 14.30 Uhr zum Rathausplatz kommen.

 

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Bad Honnef

City-Spielplatz: Über 100 Jahre alte Zeder musste weichen

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Bad Honnef. Heute wurde eine über 100 Jahre alte Zeder vom Gelände des Spielplatzes am Franz-Xaver-Trips-Platz vom Bauamt der Stadt entfernt. Laut Baumkontrolleur Sven Henning hatte er keine genügende Standsicherheit mehr. Der über 20 Meter hohe Baum war kein Naturdenkmal.

Die Äste wurden an Ort und Stelle gehäckselt. Der Spielplatz und die unmittelbare Umgebung waren währenddessen gesperrt. Der Untergrund wie Pflaster und Mauer waren wegen des Schutzes vor herabfallenden Ästen mit einem Polster ausgelegt.

Ein Teil des Stammes samt Wurzel bleibt vorerst stehen und wird später entfernt. Der Fachdienst Umwelt und Stadtgrün sieht im Rahmen des Stadtentwicklungskonzeptes im Bereich des Spielplatzes Potential für die Pflanzung neuer Bäume.

CityVideo Bad Honnef - ansehen mit Vimeo.
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