Bürgerstiftung finanziert Sprachtherapie an Grundschulen

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Foto: Bürgerstiftung Bad Honnef

Bad Honnef – Die therapeutische Sprachförderung an Bad Honnefer Grundschulen nimmt Fahrt auf. Das Kooperationsprojekt von Bürgerstiftung und Stadtjugendring kann mittlerweile mit zwei Logopädinnen und einer Sprachheilpädagogin an drei Grundschulen angeboten werden. An der Grundschule am Reichenberg, an der Löwenburgschule und ab nächster Woche auch an der Theodor-Weinz-Schule in Aegidienberg wird das Programm der OGS am Nachmittag um diese gezielte Sprachförderung erweitert. Der Bedarf dafür steigt derzeit zusätzlich durch traumatisierte Flüchtlingskinder.

Finanziert wird das Angebot vollständig durch die Bürgerstiftung. „Mit Spenden von Bürgerinnen und Bürgern in Höhe von bisher 13.000 Euro ist das Projekt in dieser Form für mehr als ein Jahr gesichert,“ sagt Annette Stegger, Vorsitzende der Bürgerstiftung Bad Honnef.

Die Idee dazu hatte Birgit Winkelhausen vom Stadtjugendring. „Der Bedarf für diese Spezialförderung besteht an allen vier Grundschulen“, erklärt die pädagogische Leiterin für die OGS. „Wir können den Bedarf mit dem vorhandenen Kräften noch nicht decken.“ Allein an der Grundschule am Reichenberg gebe es sechzehn Kinder, die auffällige sprachliche Schwächen hätten, wie einen zu geringen Wortschatz, Dysgrammatismus oder Lese- und Rechtschreibschwächen.

Nun erwarten die Schulen weiteren Bedarf durch die ankommenden Flüchtlingskinder aus der Ukraine. Viele von ihnen seien traumatisiert und in einem normalen Sprachunterricht überfordert, sagt Katharina Genc, eine der Logopädinnen. Sie erklärt, dass die Förderung in kleinen Gruppen bis zu fünf Kindern am wirkungsvollsten sei.

„Wir brauchen weitere Pädagoginnen und Pädagogen und vor allem weitere Spenden“, sagt Stegger. Gemeinsam wollen Stadtjugendring und Bürgerstiftung das Projekt ausbauen, um den tatsächlichen Bedarf decken zu können. Mehr Informationen und das Spendenkonto findet sich auf www. buergerstiftung-badhonnef.de

Annette Stegger

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