Bad Honnef – Der Kreisverband Bonn / Rhein-Sieg der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) hat am Montag auf einer privaten Fläche in Bad Honnef-Aegidienberg eine Pflanzaktion zur Schaffung eines Mischwaldes durchgeführt. 50 Roteichen wurden in Anwesenheit von Bürgermeister Otto Neuhoff, seinem möglichen Nachfolger Philipp Herzog und dem Landtagsabgeordneten Jonathan Grunwald gepflanzt. Hintergrund ist die Aufforstung von Kahlflächen, die durch abgestorbene Fichtenwälder entstanden.
Die Rot-Eiche ist Baum des Jahres 2025 und gilt laut Björn Franken, Vorsitzender des SDW-Kreisverbandes, mit ihren Eigenschaften als „vielversprechende Baumart für die Wiederbewaldung, insbesondere angesichts des Klimawandels“.
Achim Baumgartner von der BUND-Kreisgruppe Rhein-Sieg, findet die Anpflanzung „sehr schade“. In einem Kommentar zum Beitrag schreibt er, „die Rot-Eiche, die aus Nordamerika stammt, ist naturschutzfachlich und forstlich sehr umstritten. Ihr Holz ist deutlich minderwertiger als das der Stiel- und Traubeneiche, nur ein Bruchteil der heimischen Insekten kann die Rot-Eiche als Lebensraum nutzen, und die Art ist vom Bundesamt für Naturschutz als invasiv eingestuft. In den Naturschutzgebieten wird die Art dort, wo kein forstlicher Durchgriff erfolgt, in der Regel bekämpft. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz und andere Naturverbände kritisieren die Wahl der Rot-Eiche zum Baum des Jahres.
Warum die Rot-Eiche trotzdem ausgezeichnet wurde und welche Nachbarländer den Baum ebenfalls als (potenziell) invasiv einstufen, können Sie hier lesen.











BUND – wieder so ein NGO, dass sich ungefragt einmischt.
Von Grund auf hat der BUND Recht! Sicherlich der Holzzuwachs ist bei der Roteiche schon beträchtlich! Aber die Artenvielfalt auf Ihr finde Ich
Auch zu gering .Deshalb sollte sie nicht zu Großflächig angebaut werden ! Aber beim Holzertrag hat Sie ihre Berechtigung! Um den fehlenden Zuwachs der Fichte auszugleichen !
gegen den Klimawandel kämpfen, alle anderen als „Klimaleugner“ diskreditieren aber jedwede Konsequenzen für die Waldbewirtschaftung ablehnen – das ist BUND. immer schlecht, wenn Ideologie über Argumenten steht.