„Die Grünen“ wollen kommunales Klimaschutzkonzept und Klimaschutzmanagement

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Bad Honnef – Die Bad Honnefer Grünen wollen, dass die Stadt einen angemessenen Beitrag zum Klimaschutz und damit zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele leistet. Bereits im Juni stellten sie einen entsprechenden Antrag. Nun soll über ihn in der kommenden Sitzung des Umweltausschusses abgestimmt werden.

Konkret sieht der Grünen-Antrag vor, dass die Verwaltung beauftragt wird, im Rahmen der „Nationalen Klimaschutzinitiative“ ein kommunales Klimaschutzkonzept durch ein städtisches Klimaschutzmanagement zu erstellen und erste Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen vorzuschlagen. Dafür sollen Fördergelder beantragt werden.

Die Grünen begründen ihren Antrag unter anderem mit der globalen Erderwärmung, der Festlegung der UN-Klimakonferenz, den Temperaturanstieg auf 1,5 Grade Celsius zu begrenzen sowie der Klimaanalyse des LANUV für NRW, die hohe Klimabelastungen in Bad Honnef aufzeige.

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Um wirksame Klimaschutzmaßnahmen zu realisieren, sei es erforderlich, dass alle öffentlichen und privaten Akteure ihre Anstrengungen intensivierten, so Fraktionssprecher Klaus Wegner. Er fordert die Kommunen auf, im Klimaschutz aktiver zu werden und ihre Aktivitäten zu bündeln.

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Als Ziele stellen sich die Grünen eine Halbierung der CO2-Emmissionen pro Einwohner bis 2030 (gegenüber 1990), die Senkung der Emissionen auf 2,5 Tonnen CO2-Äquivalente pro Einwohner und Jahr durch Energieeinsparungen, Energieeffizienz und den Einsatz erneuerbarer Energien vor. Außerdem wollen sie eine Bewusstseinsbildung durch Unterstützung von Klimaschutzmaßnahmen, beispielsweise durch Erhalt großer Bäume, Begrünung von Dächern und Fassaden und den Verzicht auf Produkte und Mobilität, die mit einer hohen CO2-Belastung verbunden ist.

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