Bad Honnef. Die Dragons Rhöndorf haben ihre kleine Niederlagenserie beendet. Gegen die SV Fellbach Flashers setzte sich das Team im DragonDome mit 72:57 (19:20, 12:8, 14:19, 27:10) durch. Entscheidend war das Schlussviertel, das die Gastgeber mit 27:10 klar für sich entschieden.
Nach einem furiosen Saisonstart mit zwei Siegen hatten die Dragons zuletzt zweimal verloren, darunter in Frankfurt. Auch gegen Fellbach lief längst nicht alles rund. Die Partie blieb lange umkämpft. Vor dem letzten Viertel lagen die Gäste mit zwei Punkten vorn.
Dann gelang den Rhöndorfern die entscheidende Wende. Mit einem starken Schlussspurt setzten sie sich ab und sicherten sich einen wichtigen Heimsieg.
Paulo punktet, Sadikovic stark beim Rebound
Die Statistik zeigt, dass der Heimsieg härter erarbeitet war, als es das Endergebnis vermuten lässt. Nur 32 Prozent ihrer Feldwürfe verwandelten die Dragons, von der Dreierlinie trafen sie lediglich sieben von 38 Versuchen. Auch 14 Ballverluste passten zu den Phasen, in denen sich die Rhöndorfer durch Unachtsamkeiten und Fehlpässe selbst das Leben schwer machten.
Umso bemerkenswerter fiel die Reaktion im Schlussviertel aus. Nach drei ausgeglichenen Spielabschnitten drehten die Dragons auf und entschieden die letzten zehn Minuten mit 27:10 für sich. Michael Paulo war mit 14 Punkten erfolgreichster Werfer. Benjamin Sadikovic steuerte zehn Rebounds bei und setzte damit auch abseits des Korbs wichtige Akzente.
Der Erfolg unterstreicht die Moral der Mannschaft, macht aber zugleich deutlich, dass die Wurfquote und die Fehleranfälligkeit Ansatzpunkte für Verbesserungen bleiben. Gegen stärkere Gegner könnten solche Schwächephasen schwerer zu korrigieren sein.









