Bad Honnef. Nach ausgeglichener erster Halbzeit verlieren die Dragons gegen Leverkusen den Anschluss. Vor allem im dritten Viertel machen sich die Bad Honnefer mit Fehlern das Leben schwer.
Bad Honnef. Bis zur Halbzeit waren die Dragons auf Augenhöhe, am Ende stand im DragonDome dennoch eine deutliche 78:93-Niederlage gegen die Bayer Giants Leverkusen. Ausschlaggebend war vor allem das dritte Viertel, das die Gäste mit 26:13 für sich entschieden. In dieser Phase verloren die Bad Honnefer völlig den Faden.
Dabei hatte die Partie zunächst durchaus ausgeglichen begonnen. Das erste Viertel endete 21:24, das zweite 20:21. Die Dragons blieben dran und konnten sich Hoffnungen machen, das Spiel offen zu halten. Nach dem Seitenwechsel aber häuften sich die Fehler. Einfache Würfe gingen daneben, dazu kamen haarsträubende Abspielfehler. Leverkusen nutzte diese Schwächephase konsequent aus und zog davon.
Im Schlussviertel bäumten sich die Gastgeber noch einmal auf. Mit 24:22 entschieden sie den letzten Spielabschnitt für sich. Den Rückstand aus dem dritten Viertel konnten sie damit jedoch nicht mehr wettmachen.
Auch ein Blick auf die Statistik zeigt, wo Leverkusen Vorteile hatte. Von der Dreierlinie waren die Gäste deutlich treffsicherer: 16 ihrer 36 Versuche fanden den Weg in den Korb, bei den Dragons waren es neun von 25. Zudem verbuchten die Giants 22 Assists, während die Bad Honnefer auf 15 kamen. Bester Werfer der Dragons war Kenan Reinhart mit 18 Punkten, gefolgt von Mychael Paulo mit 15 und Dusan Ilic mit neun Punkten.
Warum brechen die Dragons immer wieder mal ein?
Der deutliche Leistungseinbruch nach der Pause wirft die Frage auf, warum die Dragons in einzelnen Spielabschnitten wiederholt so deutlich ihren Rhythmus verlieren, dass sie am Ende ohne Punkte dastehen. Gegen Leverkusen waren es nicht allein die Treffer der Gäste. Die Bad Honnefer machten sich mit Fehlwürfen und Ballverlusten das Leben zusätzlich schwer.
Gute Stimmung trotz Niederlage
Auf den Rängen herrschte unterdessen gute Stimmung. Die Giants waren mit einer großen und lautstarken Fangruppe angereist, die ihre Mannschaft kräftig unterstützte. Auch die Gastgeber hatten sich etwas einfallen lassen: Passend zu Halloween hatte der Verein die Zuschauer zum Kostümieren aufgerufen. Einige Fans folgten der Einladung und sorgten optisch für Horror im DragonDome.









