Bad Honnef/Rhöndorf. Die Dragons Rhöndorf haben die ersten personellen Entscheidungen für die kommende Saison bekanntgegeben. Während die Fans Abschied von einem langjährigen Publikumsliebling nehmen müssen, steht zugleich ein wichtiger Baustein für die Zukunft fest: Jorge Meijas beendet seine aktive Basketballkarriere, Josh Pettenò bleibt den Dragons dagegen erhalten.
Der 27-jährige Italiener Pettenò war in der vergangenen Saison zunächst für die Regionalliga-Mannschaft der Telekom Baskets Bonn aktiv. Aufgrund personeller Engpässe rückte der Guard im Saisonverlauf in den ProB-Kader der Dragons auf und hinterließ dort einen nachhaltigen Eindruck.
Besonders in Erinnerung bleibt sein Auftritt im entscheidenden Spiel gegen Wedel. Beim wichtigen 100:87-Erfolg, der maßgeblich zur späteren Playoff-Qualifikation beitrug, erzielte Pettenò 23 Punkte und verwandelte sechs seiner acht Dreipunktewürfe. Insgesamt kam er in der ProB auf fünf Einsätze.
Auch wenn seine Punktausbeute in den weiteren Spielen überschaubar blieb, überzeugte der 1,93 Meter große Venezianer durch seine Spielübersicht und seine Ruhe auf dem Feld. Gerade für das junge Rhöndorfer Team erwiesen sich diese Qualitäten als wertvoll. Die Verantwortlichen sehen in ihm deshalb einen wichtigen Faktor für die positive Entwicklung der Mannschaft und den starken Saisonendspurt.
Trainer Max Becker musste nach eigenen Angaben nicht lange überlegen, als sich die Möglichkeit einer festen Verpflichtung ergab. Pettenò soll künftig über die gesamte Saison hinweg zum Kader der Dragons gehören.
Abseits des Basketballs arbeitet der Italiener derzeit an seiner Promotion im Fach Mathematik an der Universität Bonn. Leistungssport und Wissenschaft lassen sich für ihn offenbar gut miteinander verbinden. Für die Dragons bedeutet seine Zusage vor allem zusätzliche Erfahrung und Stabilität auf der Guard-Position.
Weniger erfreulich für die Rhöndorfer Anhänger ist dagegen die Nachricht vom Karriereende von Jorge Meijas. Der langjährige Leistungsträger hat beschlossen, seine Basketballschuhe an den Nagel zu hängen. Mit seinem Abschied verliert der Verein eine prägende Persönlichkeit der vergangenen Jahre.










