Bad Honnef. Die Dragons Rhöndorf wollen nach der knappen Niederlage in Frankfurt zurück in die Erfolgsspur. Am Samstag wartet mit den SV Fellbach Flashers allerdings ein stark besetzter Gegner, der trotz einer deutlichen Pleite zuletzt zu den Spitzenteams der ProB Süd zählt.
Samstag, 17. Oktober, 19 Uhr: Dragons Rhöndorf – SV Fellbach Flashers
Die Niederlage bei den Frankfurt Skyliners II (70:73) hat den Dragons vor Augen geführt, wie eng der Kampf um die Playoff-Plätze in der ProB Süd werden dürfte. Noch ist offen, welche acht Mannschaften sich am Ende für die K.-o.-Runde qualifizieren. Gegen Fellbach steht Rhöndorf nun vor einer weiteren anspruchsvollen Prüfung.
Auch die Flashers mussten zuletzt einen Rückschlag hinnehmen. Beim Aufsteiger SV 03 Tigers Tübingen? Diese Zuordnung ist anhand des Ausgangstextes nicht gesichert. Der Text nennt stattdessen die Ravens aus Reutlingen als Gegner, gegen die Fellbach mit 70:92 deutlich verlor. An der Qualität des Kaders ändert das wenig: Die Gäste verfügen über zahlreiche offensivstarke Spieler.
Fellbach mit viel Offensivkraft
Eine zentrale Rolle spielt Point Guard Jonathan Zeisberger. Der 20-Jährige war in der Saison 2025/26 für Oberhaching mit durchschnittlich 22,8 Punkten pro Partie bester Scorer der ProB Süd. Auch in Fellbach knüpft er bislang daran an. Seine Bilanz von durchschnittlich 18 Punkten, sechs Rebounds und acht Assists unterstreicht seine Bedeutung für das Spiel der Flashers.
Auch die beiden Importspieler haben sich schnell eingefunden. Shooting Guard Dmonte Brown aus den USA erzielt im Schnitt 18,5 Punkte pro Spiel. Besonders gefährlich ist sein Zug zum Korb: 70 Prozent seiner Zweierversuche verwandelt er laut Vereinsangaben.
Power Forward Jason Edokpayi kommt auf durchschnittlich 14,3 Punkte und sechs Rebounds. Der Nigerianer ist sowohl in Korbnähe als auch aus der Distanz gefährlich. Seine Dreierquote liegt bei 44,3 Prozent.
Mit Daniel Zacek, der von den Iserlohn Kangaroos kam, und Dennis Diala verfügen die Fellbacher über weitere treffsichere Distanzschützen. Unter dem Korb bringt Center Osasere Best Othako mit einer Körpergröße von 2,16 Metern und seiner Erfahrung aus der ProA zusätzliche Präsenz mit.
Für die sportliche Entwicklung des Teams steht Trainer Kristiyan Borsisov. Der 38-jährige Bulgare betreut die Flashers seit 2022 und führte sie bislang regelmäßig in die Spitzengruppe der Liga.
Rebounds als Chance für die Dragons
Bei Rhöndorf ist der Einsatz von Justin Onyjiaka fraglich. Er knickte im Spiel gegen Frankfurt um; eine abschließende Diagnose steht noch aus. Die übrigen Dragons sind nach Angaben des Vereins einsatzbereit.
Die statistischen Vorzeichen sprechen in vielen Kategorien für die Gäste. Eine Ausnahme gibt es allerdings: bei den Rebounds. Hier kommen die Dragons auf durchschnittlich 49 pro Spiel und verfügen damit über eine besondere Stärke.
Entscheidend wird sein, ob Rhöndorf diese Überlegenheit unter den Körben auch in Punkte und zweite Wurfchancen ummünzen kann. Gegen die favorisierten Fellbacher könnte genau das ein Schlüssel zum Erfolg sein.
red / Quelle: Dragons Rhöndorf-KlB









