Bad Honnef – Rhöndorf zieht auch in Bernau mit 103:81 (55:37) den Kürzeren. Vier Minuten „Blackout“ im ersten Viertel besiegelten das Schicksal der Dragons. Die Brandenburger zeigten nicht einmal ihren besten Basketball, bestätigten ihren zweiten Tabellenplatz aber souverän. Für die Drachen dagegen hat der Abstiegskampf nun endgültig begonnen.
Es mag für viele angesichts einer Niederlage mit 22 Punkten Differenz seltsam klingen, aber die Mannschaft um Coach Max Becker hat eine ordentliche Leistung abgeliefert. Unter dem Strich darf nicht vergessen werden, dass Lok Bernau aktuell wohl das beste Team der ProB ist. Und für die Dragons wäre deutlich mehr drin gewesen, wenn sie nicht wieder ein verflixtes Viertel eingebaut hätten. Diesmal waren es die ersten zehn Minuten, die für die Drachen ziemlich in die Hose gingen. Bis zur Hälfte des ersten Spielabschnitts war noch alles in Ordnung (4.“/8:6), danach geriet die Defensive der Rheinländer unvermittelt ins Schwimmen. Außerdem lockte Lok die Gäste mehrfach in die Falle und zwang die Dragons allein im ersten Viertel zu acht Ballverlusten. Bernau nutzte die Schwächephase der Dragons und erzielte in dieser Phase 15:3 Punkte – gleichbedeutend mit dem 31:13-Zwischenstand.
Damit war die Begegnung auch schon gelaufen, denn die Hausherren verwalteten den Vorsprung bis zum Ende souverän. Rhöndorf agierte in den verbleibenden Vierteln zwar auf Augenhöhe und gab insgesamt nur noch vier weitere Zähler ab, doch die 18-Punkte-Hypothek aus den ersten zehn Minuten war einfach zu groß. Im dritten Viertel lieferten sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch. Eine größere Serie gelang den Dragons nicht mehr, aber sie hielten dagegen und verhinderten, dass sich die Brandenburger noch deutlicher absetzten. Leider gelangen den Badestädtern immer nur vier oder sechs Punkte in Serie – zu wenig, um noch einmal in Schlagdistanz zu kommen.
Wenn man Rhöndorfs Wurfquoten betrachtet, muss man klar sagen, dass auch gegen den Tabellenzweiten mehr möglich gewesen wäre. Fünf Treffer bei 20 Versuchen jenseits der Dreierlinie sind mäßig, zwölf verwandelte Freiwürfe von 28 indiskutabel. Da nützt es auch wenig, dass man starke 51 Prozent aus dem Zweierbereich traf und das Rebound-Duell (41:42) ausgeglichen gestalten konnte. Duje Dujmovic war mit 17 Punkten und sechs Rebounds erfolgreichster Dragon. Aber auch Benjamin Sadikovic (9 Pkt./11 Reb.), Kenan Reinhart (12 Pkt./10 Ass.) sowie Dusan Ilic (9 Pkt./6 Ass.) lieferten überzeugende Leistungen ab. Das größte Ausrufezeichen setzte allerdings David Böning. Der „echte Honnefer Jung“ stellte mit elf Punkten seine persönliche Saisonbestmarke auf. Topscorer der Partie war Bernaus Anthony Watkins (18 Pkt.).
Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Bernau zum Sieg. Wir haben heute gegen das aktuell beste Team der Liga, in deren Halle, kein schlechtes Spiel gemacht. Es ist uns nur leider erneut nicht gelungen über vier Viertel konstant zu performen. Letzte Woche war es das dritte, dieses Mal das erste Viertel, das uns einen möglichen Sieg gekostet hat. Wir werden jetzt aber auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. Wir haben klare Fortschritte gemacht und wenn wir es schaffen unsere Performance nur ein bisschen zu stabilisieren, werden wir in dieser Liga bleiben, ohne Frage.“
Dragons Rhöndorf: Schmid, Harris-Dyson (8 Pkt.), Dujmovic (17/1-3er/6 Reb.), Ilic (7), Scepanovic, Reinhart (11/1-3er), Diallo (3/1), Böning (11), Mejias (11/2), Sadikovic (9/11 Reb.)
LOK BERNAU: Watkins (16 Pkt./3-3er), Schüler (11/1-3er), Döring, Nufer (8), Siedel (4), Schmitt (14/2), Monninkhoff, Rahn (4/1/9 Reb.), Martin (3/1), Bennfeld (8/7 Reb.), Nahmias (14/2), Jonah (16/6 Reb.)
Dragons Rhöndorf / LOK BERNAU: 2er 27/53 (51%) / 24/42 (57%), 3er 5/20 (25%) / 10/29 (34%), FG 32/73 (44%) / 34/71 (48%), FT 12/28 (43%) / 25/32 (78%), REB 41 / 42, ST 10 / 18, TO 25 / 22, BS 1 / 8, PF 24 / 28
Nun ist Rhöndorf am nächsten Samstag zu Hause gegen die Itzehoe Eagles unter Zugzwang. Ein Erfolgserlebnis im DragonDome wird sehnlichst erwartet, um die Talfahrt zu stoppen.
Max Becker (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Glückwunsch an Bernau zum Sieg. Wir haben heute gegen das aktuell beste Team der Liga, in deren Halle, kein schlechtes Spiel gemacht. Es ist uns nur leider erneut nicht gelungen, über vier Viertel konstant zu performen. Letzte Woche war es das dritte, dieses Mal das erste Viertel, das uns einen möglichen Sieg gekostet hat. Wir werden jetzt aber auf keinen Fall den Kopf in den Sand stecken. Wir haben klare Fortschritte gemacht, und wenn wir es schaffen, unsere Performance nur ein bisschen zu stabilisieren, werden wir in dieser Liga bleiben, ohne Frage.“
Dragons Rhöndorf: Schmid, Harris-Dyson (8 Pkt.), Dujmovic (17/1-3er/6 Reb.), Ilic (7), Scepanovic, Reinhart (11/1-3er), Diallo (3/1), Böning (11), Mejias (11/2), Sadikovic (9/11 Reb.)
LOK BERNAU: Watkins (16 Pkt./3-3er), Schüler (11/1-3er), Döring, Nufer (8), Siedel (4), Schmitt (14/2), Monninkhoff, Rahn (4/1/9 Reb.), Martin (3/1), Bennfeld (8/7 Reb.), Nahmias (14/2), Jonah (16/6 Reb.)
Dragons Rhöndorf / LOK BERNAU: 2er 27/53 (51%) / 24/42 (57%), 3er 5/20 (25%) / 10/29 (34%), FG 32/73 (44%) / 34/71 (48%), FT 12/28 (43%) / 25/32 (78%), REB 41 / 42, ST 10 / 18, TO 25 / 22, BS 1 / 8, PF 24 / 28
Klaus Beydemüller













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