Bad Honnef. Die Dragons Rhöndorf haben ihr Auswärtsspiel heute Nachmittag bei den Dresden Titans mit 59:67 verloren. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit gingen die Rhöndorfer im zweiten Durchgang nach einem 7:0-Lauf zwischenzeitlich mit 54:52 in Führung. In der Schlussphase bewiesen die Gastgeber jedoch die größere Cleverness und entschieden die Partie für sich.
Ausgeglichenes Duell zur Halbzeit
Schon in der ersten Hälfte begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Keinem Team gelang es, sich entscheidend abzusetzen. Die Dragons hielten den Anschluss, mussten aber kurz vor der Halbzeitsirene einen Rückschlag hinnehmen: Mit einem Dreier verschafften sich die Dresden Titans eine 34:31-Führung.
Auf Rhöndorfer Seite war Daniel Mayr bis zur Pause mit acht Punkten der erfolgreichste Werfer. Bei Dresden ragte Moritz Heck heraus, der bereits zwölf Zähler gesammelt hatte.
Rhöndorf dreht die Partie
Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel eng. Die Dragons ließen sich nicht abschütteln und fanden zunehmend besser ins Spiel. Nach einem starken 7:0-Lauf ging Rhöndorf mit 54:52 in Führung.
Vor allem Sahmi Willoughby übernahm offensiv Verantwortung. Mit insgesamt 17 Punkten war er am Ende der erfolgreichste Werfer der Dragons. Carlo Schmid kam auf neun Zähler, Daniel Mayr steuerte zehn Punkte bei.
Dresden entscheidet die Schlussphase für sich
Doch die Führung gab den Dragons nicht die erhoffte Sicherheit. In der entscheidenden Phase agierten die Gastgeber aufmerksamer und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter. Rhöndorf fand offensiv nicht mehr genügend Antworten, um den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen oder erneut in Führung zu gehen.
Dresden setzte sich wieder ab und brachte den 67:59-Erfolg schließlich ins Ziel. Moritz Heck war mit 25 Punkten der überragende Werfer der Gastgeber, Alexander Leiba erzielte 14 Zähler.
Zu viele Fehlwürfe und Ballverluste
Ein Blick auf die Statistik zeigt, wie eng die Partie trotz des Endergebnisses war. Rhöndorf traf 22 seiner 65 Feldwürfe, darunter sechs von 35 Dreiern. Dresden kam auf 20 Treffer bei 64 Versuchen und fünf erfolgreiche Dreier bei 22 Würfen. Die Titans waren zudem von der Freiwurflinie deutlich treffsicherer: Sie verwandelten 22 ihrer 27 Versuche, während Rhöndorf nur neun von 13 Freiwürfen nutzte.
Ein weiterer Unterschied lag bei den Ballverlusten. Die Dragons leisteten sich 18 Turnover, Dresden elf. In einem Spiel, das lange auf Messers Schneide stand, erwiesen sich diese zusätzlichen Ballverluste und die schwächere Freiwurfquote als kostspielig.
Am kommenden Samstag treffen die Dragons Rhöndorf im DragonDome auf die Giants aus Leverkusen. Spielbeginn ist um 19 Uhr.









