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Lesen: Drama im DragonDome – Mit der Schlusssirene fiel noch ein Dreier – Verlängerung
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Honnef heute - Presse, Nachrichten, News > Alle Artikel > Titel > Drama im DragonDome – Mit der Schlusssirene fiel noch ein Dreier – Verlängerung
Titel

Drama im DragonDome – Mit der Schlusssirene fiel noch ein Dreier – Verlängerung

Letztes Update: 06.03.2022
Honnef heute
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7 Min Lesezeit
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Bad Honnef – Glück für die Dragons! Nach Verlängerung siegten sie heute Abend 97:90 im DragonDome gegen die RheinStars aus Köln.

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Zu Beginn legten die Rhöndorfer mächtig los, lagen in der ersten Hälfte vorn. In der zweiten Spielhälfte das umgekehrte Bild. Köln zog an, gewann die beiden letzten Viertel.

Sekunden vor dem Spielende führten die Gäste 80:77. Mit der Schlusssirene schafften die Dragons durch Nicolas Bucholz mit einem Dreier noch den Ausgleich.

Nicolas Bucholz war mit 31 Punkten bester Werfer der Dragons.


Nicolas Buchholz wird zum Derby-Held

Von Daniel Stein

Dragons Rhöndorf vs. RheinStars Köln 97:90 n. V. (18:15/28:19/15:19/19:27/17:10)
Einen Basketball-Krimi wie aus dem Lehrbuch erlebten 585 begeisterte Zuschauerinnen und Zuschauer im DragonDome. Mit dem finalen Wurf rettete Nicolas Buchholz seine Drachen in die Overtime und war der überragende Akteur beim hart erarbeiteten Derby-Erfolg der Dragons im Duell mit den RheinStars aus Köln.

Mit fast voller Kapelle konnte Headcoach Julius Thomas in die richtungsweisende Partie gegen die Konkurrenz aus der Domstadt starten. Lediglich die beiden Guards Bruno Albrecht und Kai Müller mussten weiterhin aufgrund anhaltender Beschwerden in ziviler Arbeitskleidung auf der Bank Platz nehmen. Auf der Gegenseite fehlte neben den beiden Ex-Rhöndorfern Yannick Kneesch und Valentin Blass auch Headcoach Stephan Baeck, der krankheitsbedingt nicht anreisen konnte. An seiner Stelle übernahm Assistant Coach Katharina Arnold, unterstützt durch den ehemaligen Rhöndorfer Headcoach Markus Jackson.

Die Hausherren starteten fokussiert und engagiert in die Partie und zwangen die Gäste nach zwei 3ern durch Ousmane N’Diaye und Nicolas Buchholz früh zur ersten Auszeit des Abends (7:2). Besonders in der Defense machten es die Dragons den Gästen mehr als schwer und schränkten mit intensiver Defense die Kreise von Vincent Golson, Andrej Mangold und Ron Mvouika zunächst sehr eindrucksvoll ein. Ein weiterer Wurf von Downtown sorgte für die erste zweistellige Führung der Dragons, die jederzeit so wirkten, als hätten sie das Geschehen auf dem Feld unter Kontrolle. Zwar blieben die Gäste in Schlagdistanz, doch mit klugem Passspiel und Variabilität in der Offense hatten die Drachen fast immer die passende Antwort parat und schraubten ihre Führung bis zum Pausentee auf 46:34 in die Höhe.

Nach der Halbzeit änderte sich das Bild auf dem Feld jedoch grundlegend. Ein 12:2-Lauf der RheinStars sorgte für Sorgenfalten auf der Stirn der Dragons Coaches und ließ den Spielrhythmus der ersten Halbzeit brechen. Besonders Vincent Golson riss das Spiel für die Gäste nun an sich und war vor allem mit Einzelaktionen erfolgreich. Immer wieder gelang es dem 1,73 Meter großen US-Boy seine Verteidiger zu verladen und per Layup abzuschließen oder sich die Punkte von der Freiwurflinie zu verdienen. Mit einem 73:64 auf der Anzeigetafel wirkten die Hausherren trotzdem wie die sicheren Sieger rund 5 Minuten vor dem finalen Buzzer, doch weit gefehlt. Auf einmal riss der Faden im Spiel der Dragons komplett und die RheinStars drehten ihrerseits nochmals merklich auf und witterten die Chance auf den so wichtigen Erfolg im Abstiegskampf. Der umtriebige Ay-Keen Richardson und Vincent Golson sorgten wenige Sekunden vor dem Spielende für eine 77:80-Führung der Korbjäger vom Dom. Doch die Messe war noch nicht gelesen. Mit dem finalen Play fanden die Dragons in Nicolas Buchholz ihren Derby-Helden, der mit dem Buzzer den entscheidenden 3er zur Verlängerung traf und für Jubelstürme im Rund des DragonDome sorgte. Mit dem Momentum auf ihrer Seite agierten die Dragons in der Overtime wieder wesentlich souveräner und hatten in Paul Albrecht und Viktor Frankl-Maus die passenden Routiniers für diese Spielsituationen in ihren Reihen. Die beiden Leitfiguren sorgten aus dem Feld und von der Freiwurflinie für den hart umkämpften Sieg und anhaltenden Applaus durch die Dragons Fans ob des wichtigen Erfolgs.

Mit dem 97:90-Erfolg beenden die Dragons ihre vier Spiele andauernde Durststrecke und haben weiterhin zumindest noch geringe Chancen die Playoffs der ProB zu erreichen, wobei die Drachen auf passende Ergebnisse der Konkurrenz angewiesen sind. Mit 31 Punkten war Nicolas Buchholz überragender Akteur der Hausherren und hatte bereits zur Halbzeit starke 20 Punkte auf der Habenseite. Statistisch agierten beide Mannschaften nahezu auf Augenhöhe, wobei die Dragons am Ende leichte Vorteile in Sachen Assists und Rebounds für sich verbuchen konnten.

Weiter geht es für die Korbjäger vom Menzenberg am kommenden Wochenende im hohen Norden, wenn es zum Kräftemessen mit Tabellenschlusslicht ETV Hamburg kommt. Tip-Off ist am kommenden Sonntag um 17:00 Uhr in der Sporthalle Wandsbek zu Hamburg.
Julius Thomas (Headcoach Dragons Rhöndorf): „Ich würde gerne sagen, dass wir den Sieg souverän herausgespielt haben, aber so war es eben nicht. Wir müssen ganz genau analysieren, warum wir die Partie am Ende nochmals so aus der Hand gegeben haben und fast mit leeren Händen dagestanden hätten. Das letzte Play für die Verlängerung haben die Jungs toll gespielt und ein Sonderlob geht auch an Ousmane N’Diaye, der viele kleine Dinge auf dem Feld gemacht hat und auch dort mit dem Extra-Pass Nicolas für den entscheidenden Wurf gefunden hat.“

Markus Jackson (Assistant Coach RheinStars Köln): „Glückwunsch an Rhöndorf zum Sieg. Ich glaube in der ersten Halbzeit wollten es die Dragons etwas mehr und wir haben nicht gut genug in der Defense dagegengehalten. In der zweiten Halbzeit haben wir einige Dinge besser gemacht, aber am Ende den entscheidenden Schützen leider etwas zu viel Platz gegeben. Das letzte Play der regulären Spielzeit von Rhöndorf war gut ausgeführt und schwierig zu verteidigen, daher nochmals Glückwunsch an die Dragons für die entscheidenden Plays und den heutigen Arbeitssieg.“

Rhöndorf: N‘Diaye (8/2-3er, 7 Rebounds, 3 Blocks), Edigin (0), Ruediger (7, 7 Rebounds, 2 Blocks), Frankl-Maus (17/3, 6 Assists), Albrecht, P. (12, 9 Rebounds), Hounnou (9), Nellessen (4), Buchholz (31/6, 7 Rebounds), Drews (7), Kotieno (2)
Köln: Mangold (7/1-3er), Golson (30/3, 4 Assists), Pervan (0), Michel (7/1), Wendeler (8, 10 Rebounds), Richardson (20/5), Trierscheidt (DNP), Schmidt (7), Mvouika (9), Jean-Louis (0), von Seckendorff (2)

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Noch einmal gutgegangen. Die Dragons bleiben in der ProB
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