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Dumm gelaufen: E.ON wollte BHAG-Mitarbeiter telefonisch als Energiekunden gewinnen – Nun drohen Ordnungsgelder

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Bad Honnef | Immer dreister versuchen Telefondrücker Energielieferverträge zu verkaufen. Die Bad Honnef AG (BHAG) hat sich nun gegen Anrufe im Büro erfolgreich gewehrt. „Die E.ON Energie Deutschland GmbH (E.ON) darf Gewerbekunden und öffentliche Institutionen in unserem Versorgungsgebiet nicht mehr einfach so anrufen“, erklärt Vertriebsleiter Christoph Ulrich die Entscheidung des Landgerichts.

Was war geschehen? E.ON hatte einen Vertriebsmitarbeiter bei der BHAG anrufen lassen. Offenbar hatte E.ON nicht einmal bemerkt, dass der Teilnehmer der angerufenen Telefonnummer keine Privatperson, sondern die direkte Konkurrenz ist.

Zwar sind die Regeln für Anrufe bei Gewerbebetrieben nicht so streng wie bei Verbrauchern, denn bei diesen muss eine vorherige ausdrückliche Einwilligung bei Anrufen von werbenden Unternehmen vorliegen. Eine zumindest mutmaßliche Einwilligung brauchen Werbetreibende aber selbst für Anrufe bei Geschäftsleuten. Die BHAG war aber weder ausdrücklich noch mutmaßlich damit einverstanden, ausgerechnet von der E.ON Strom angeboten zu bekommen. Dies sah auch das LG Bonn so und verurteilte E.ON auf Antrag der BHAG dazu, solche Anrufe im Versorgungsgebiet der BHAG künftig zu unterlassen.

Was bedeutet das für die Zukunft? Wird ein sogenannter sonstiger Marktteilnehmer in Bad Honnef und Umgebung künftig von E.ON angerufen, ohne dass Anzeichen dafür vorliegen, dass ein Werbeanruf dieses Unternehmens für deren Energieprodukte willkommen ist, kann die BHAG beim LG Bonn die Verhängung eines Ordnungsgeldes beantragen. Diese fließt dann zwar in die Staatskasse und nicht an den belästigten Telefonanschlussinhaber, aber auf diesem Wege wird solchen Anrufen trotzdem wirksam vorgebeugt, da sich verurteilte Unternehmen in der Regel künftig vorsehen diesen Fehler zweimal zu begehen.

Doch nicht nur Gewerbebetreibende sind geschützt. „Wenn ein Verbraucher ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung von E.ON telefonisch belästigt wird, können wir zwar leider nicht gleich Ordnungsgeld beantragen, aber unmittelbar erneut eine strafbewehrte Unterlassungserklärung verlangen“, erklärt Rechtsanwältin Dr. Miriam Vollmer von der Berliner Kanzlei Becker Büttner Held, die die BHAG auch in diesem Verfahren vertrat. „Wir würden aber umgehend E.ON abmahnen und erneut verurteilen lassen, wenn sich so etwas auch gegenüber unseren privaten Kunden wiederholt“, versichert Vertriebsleiter Ulrich. Bürger in Bad Honnef sind also dazu aufgerufen, sich bei störenden Werbeanrufen bei der BHAG zu melden, wenn sie dem Anrufer keine vorherige Einwilligung erteilt haben.

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Umsatz im Einzelhandel gestiegen

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Region – Eine reale Umsatzsteigerung von 2,4 Prozent ermittelte das Statistische Landesamt für den NRW-Einzelhandel für das erste Halbjahr 2019, nominal gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 3,0 Prozent.

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl sank im ersten Halbjahr um 0,2 Prozent, wobei die Zahl der Vollzeitbeschäftigten nahezu gleich blieb und die der Teilzeitbeschäftigten um 0,3 Prozent zurückging.

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Regionale Wirtschaft

Noch Unternehmen für “Gute Geschäfte” gesucht

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v.l. Tanja Heine, Michael Pieck, Severine Profitlich, Gisela Hein, Norbert Volpert | Foto: IHK

Rhein-Sieg/Bonn – Die unternehmerische Verantwortung und das Engagement für die Gesellschaft stehen zunehmend im Fokus der Öffentlichkeit. Doch wie können sich kleine und mittelständische Betriebe für die Gesellschaft engagieren? Eine Möglichkeit sich für soziale Zwecke einzusetzen bietet der Marktplatz „Gute Geschäfte“.

Die ehrenamtliche Vorbereitungsgruppe des Marktplatzes Gute Geschäfte Bonn/Rhein-Sieg sucht aktuell noch engagierte Unternehmen und Organisationen/Vereine, die am 9. Marktplatz am 20. September teilnehmen wollen. Eine Infoveranstaltung für Kurzentschlossene findet am Mittwoch, 14. August, statt. Interessierte Unternehmen treffen sich ab 17.30 Uhr in der IHK Bonn/Rhein-Sieg, Bonner Talweg 17, 53113 Bonn, gemeinnützige Organisationen und Vereine zur gleichen Zeit bei der Lebenshilfe Bonn e. V., Kessenicher Straße 216, 53129 Bonn.

Der Marktplatz Gute Geschäfte findet am Freitag, 20. September, statt und bietet sozialen Organisationen einen guten Einstieg in das Thema „Zusammenarbeit mit einem Unternehmen“. In lockerer Atmosphäre kommen Organisationen und Vereine mit Unternehmen zusammen und handeln innerhalb einer Stunde gegenseitiges Engagement aus: Fachwissen, Sachleistungen und/oder tatkräftige Unterstützung werden getauscht – nur Geld ist tabu. In den vergangenen acht Jahren haben bereits sehr viele Unternehmen und Organisationen aus Bonn und der Region diese kurzweilige Veranstaltung für ihre Anliegen erfolgreich genutzt. Es sind immer wieder neue Teilnehmer dabei, andere machen jedes Jahr mit – so entstehen jeweils interessante und anregende Begegnungen.

Über die bislang eigegangenen Kooperationsvereinbarungen berichteten Norbert Volpert (Geschäftsführer StattReisen Bonn erleben e.V.) und Severine Profitlich (Komplementärin Profitlich & Co. Immobilien KG, Bonn). Für das Vorbereitungsteam gingen Marion Frohn (Lebenshilfe Bonn gGmbH), Tanja Heine (Freiwilligenagentur Bonn), Gisela Hein (gh-marketing) Stefan Bach (Bach Consulting) und Michael Pieck (IHK Bonn/Rhein-Sieg) auf Ablauf und Ziele des Marktplatzes ein.

Für Organisationen und Unternehmen, die erstmals am Marktplatz teilnehmen wollen, ist die Teilnahme an einer Informationsveranstaltung Voraussetzung. Nähere Angaben zu den Informationsveranstaltungen und zu den Anmeldeformalitäten gibt es auch unter www.gute-geschaefte-bonn.de  (C.E.)

So war es 2018

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Bad Honnef

Wanphen Küstner Unternehmerin des Monats bei “Honnefer Veedel”

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Bad Honnef – Wanphen Küstner ist “Unternehmerin des Monats” bei Honnefer Veedel.

Seit 2003 betreibt sie ihren Blumenladen “Les Fleurs” in der Bad Honnefer Bahnhofstraße. Neben dem stationären Verkauf sorgt sie auch bei vielen Feiern und Festen für den richtigen Blumenschmuck. Im Maxx By Steigenberger stattet sie das Brautzimmer aus.

Lesen Sie mehr auf honnefer-veedel.de

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