Bad Honnef. Während vielerorts in Bad Honnef Maifeste gefeiert wurden, blickt die Freiwillige Feuerwehr auf arbeitsreiche Stunden zurück. Innerhalb von nur 24 Stunden rückten die Einsatzkräfte zu insgesamt fünf Einsätzen aus – von einer gemeldeten Rauchentwicklung über eine ausgelöste Brandmeldeanlage bis hin zu technischer Hilfeleistung im schwierigen Gelände.
Bereits am Donnerstagmittag (30. April) wurde die Feuerwehr zu einer möglichen Rauchentwicklung entlang der B42 in Fahrtrichtung Bonn alarmiert. Trotz intensiver Suche in beiden Fahrtrichtungen konnte vor Ort jedoch keine Feststellung gemacht werden.
In der Nacht zum Maifeiertag folgte der nächste Einsatz: Gegen 0:56 Uhr löste eine Brandmeldeanlage in der Luisenstraße aus. Schnell stellte sich heraus, dass Wasserdampf die Anlage aktiviert hatte – ein Eingreifen der Feuerwehr war nicht erforderlich.
Am Freitagvormittag rückte die Löschgruppe Rhöndorf in die Löwenburgstraße aus. Dort waren Betriebsstoffe ausgelaufen, die von den Einsatzkräften mit Bindemittel abgestreut und beseitigt wurden.
Besonders aufwendig gestaltete sich ein Einsatz im Annatal gegen 11:16 Uhr. Eine Person war eine etwa vier Meter hohe Böschung hinabgestürzt und im Bachlauf verletzt liegen geblieben. Aufgrund des unwegsamen Geländes kam spezielles Gerät zum Einsatz: Mithilfe einer sogenannten „Mule“ – einem geländegängigen Einrad-Fahrgestell – und einer Schleifkorbtrage wurde die verletzte Person schonend aus dem Gelände gerettet und zum Rettungswagen transportiert. Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst dauerte rund eineinhalb Stunden.
Nur kurze Zeit später war die Feuerwehr erneut im Annatal gefordert. Mehrere umgestürzte Bäume blockierten dort die Wege. Mit Motorsägen wurden die Hindernisse zerkleinert und der Zugang zum Wald wieder freigemacht.
Die Einsätze zeigen einmal mehr die Bandbreite der Aufgaben, die die ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehr übernehmen – auch an Feiertagen, wenn viele Menschen ihre Freizeit genießen.











