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Malteser

Erste Hilfe lernen bei den Maltesern

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Bad Honnef | Für alle, die Kenntnisse in Erste Hilfe erwerben oder aufzufrischen wollen, bieten die Bad Honnefer Malteser wieder Kurse an.

Ein Erste-Hilfe-Wochenendkurs findet am Samstag, 28. Februar und Sonntag, 1. März 2015 statt. In acht Doppelstunden lernen die Teilnehmer darin alle nötigen Handgriffe von der Herz-Lungen-Wiederbelebung bis zum Anlegen von Verbänden. Der Lehrgang kann für alle Führerscheinklassen und viele Trainer- und Übungsleiterscheine verwendet werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro.

Jeweils vier Doppelstunden an einem Samstag dauern die Malteser-Kurse in Lebensrettenden Sofortmaßnahmen, die sich in erster Linie an Führerscheinbewerber wenden. Es wird eine Gebühr von 20 Euro erhoben. Die nächsten Termine sind der 24. Januar, der 7. und 21. Februar sowie der 7. und 21. März 2015.

Alle Lehrgänge finden im Malteser Quartier, Quellenstraße 4, in Bad Honnef statt und dauern jeweils von 9 bis 16.30 Uhr. Anmeldung ist erforderlich bei Malteser-Geschäftsführerin Katharina Beschoner, Telefon: 02224/75906, E-Mail: mail@malteser-bad-honnef.de oder unter www.malteser-bad-honnef.de.

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Bad Honnef

Überregionale Katastrophenhilfe: Malteser-Einsatzeinheit übt für den Notfall

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Patientenbetreuung bei Malteser-Übung | Foto: Ulf Krüger/MHD

Bad Honnef/Region. Die Malteser Hilfsdienst im Rhein-Sieg-Kreis haben ihre Einsatzbereitschaft für den Notfall geprobt. Dabei übten vor allem die Helfer des Betreuungsdienstes und des Sanitätsdienstes der Malteser-Einsatzeinheit der Bezirksregierung Köln („EE BRK 06“), was bei einer Großschadenslage zu tun ist. Die großangelegte Übung mit Einsatzkräften aus Bad Honnef, Meckenheim und Siegburg fand auf dem Trainingsgelände der Akademie für Krisenmanagement, Notfallplanung und Zivilschutz in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt.

Die Malteser stellen im Rhein-Sieg-Kreis zwei Einsatzeinheiten mit jeweils rund 30 Einsatzkräften, einen Arzt und einen Zugführer. Alle sind ehrenamtlich tätig. Neben Sanitätern gehören der Einheit auch Betreuungshelfer an, die über Geräte und Material verfügen, um eine große Zahl von Menschen zu verpflegen und ihre vorübergehende Unterbringung sicherzustellen. Zu den Aufgaben des Betreuungsdienstes gehören auch die Mitwirkung bei der Registrierung von Betroffenen und die Versorgung der Einsatzkräfte. Die Einsatzeinheit EE BRK 06 wird von den Bad Honnefer Maltesern geleitet, die auch die Sanitäts- und die Technikkomponente stellen. Den betreuungsdienstlichen Anteil besetzen die Malteser aus Meckenheim und Siegburg.

Foto: Ulf Krüger/MHD

Zugführer Florian Papke hatte sich das tagfüllende, dreiteilige Übungsszenario ausgedacht. Ausgehend von der Aufgabe der Einheit, die Feuerwehr der Region Bonn/Rhein-Seig bei überregionalen Großeinsätzen als Logistik- und Versorgungszug zu unterstützen, hatten die Helfer drei Übungsabschnitte zu bewältigen. Ausgangslage war ein angenommenes besonders heftiges Sturmereignis in einem benachbarten Bundesland. Die örtlichen Einsatzkräfte waren durch einen mehrtägigen Einsatz überlastet und forderten Hilfe aus Nordrhein-Westfalen an.

Foto: Ulf Krüger/MHD

In die Rolle des Zugführers der Einsatzeinheit schlüpfte Max Kornfeld aus Bad Honnef. Er berief am Übungstag pünktlich um 9:30 Uhr eine erste Lagebesprechung ein. Erster Auftrag für die Einsatzeinheit war dann, für anrückende Einsatzkräfte an drei Standorten so genannte „Bereitstellungsräume“ einzurichten und die eintreffenden Kräfte dort zu registrieren. Kaum war dies bewältig, gab es eine neue Lage: Nun drohten Deiche zu brechen! Eine große Anzahl von Betroffenen musste evakuiert und – am Betreuungsplatz angekommen – registriert werden. Um die Einsatzkräfte an ihr Limit zu führen, mussten sie die 15 jugendlichen Darsteller wieder und wieder registrieren – immer mit neuen Namen.

Im dritten Teilszenario wurde es dann „medizinisch“, so dass auch die Sanitäter ihr Können zeigen konnten: Angenommen wurde der witterungsbedingte Einsturz eines Gebäudes mit rund 1.500 betreuten Personen. Die Einsatzeinheit errichtet eine Patientenablage, an der der Bad Honnefer Malteser-Notarzt André Schmitz dann die von der Unfallstelle geretteten Verletzten sichten und weitere Behandlungsmaßnahmen anordnen konnte. Die „Verletzten“ wurden dann medizinisch versorgt und für den Transport in Krankenhäuser vorbereitet.

Am Ende zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz. Max Kornfeld sagte: „Die Übungsziele wurden erreicht. Nun können wir für das kommende Jahr neue Schwerpunkte in der Ausbildung festlegen.“ Kornfeld und seine Mitstreiter engagieren sich alle ehrenamtlich bei den Maltesern und halten sich für Not- und Katastrophenfälle bereit. Verstärkung durch weitere Ehrenamtliche ist immer herzlich willkommen. Auskunft geben die örtlichen Malteser-Dienststellen.

Unsere Fotos: , Registrierung und Lagebesprechung (mit Max Kornfeld (re.) und Thorsten Sauer. Fotograf: Ulf Krüger/MHD

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Bad Honnef

Honnefer Malteser suchen Verstärkung in der Erste-Hilfe-Ausbildung

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Ausbilder haben bei den Maltesern eine verantwortungsvolle und vielfältige Aufgabe | Foto: Volker Lannert/MHD

Bad Honnef. Fast 2.000 Teilnehmer im Jahr besuchen einen der Lehrgänge beim Malteser Hilfsdienst in Bad Honnef – viel zu tun für das Malteser-Ausbildungsteam. Zu dessen Verstärkung sucht die Hilfsorganisation weitere Ausbilder. Pädagogische und fachliche Vorkenntnisse sind willkommen, aber keine Voraussetzung zum Mitmachen. Ansprechpartner für Interessenten ist der Ausbildungsleiter der Malteser, Burghardt Schuldt, Telefon: 02224/9198152, E-Mail: ausbildung@malteser-bad-honnef.de.

Die Malteser suchen Menschen, die Interesse an medizinischen Themen haben, einschlägiges Wissen anwenden wollen und möglicherweise schon unterrichtet haben. Interessenten sollten Freude daran haben, sich regelmäßig fortzubilden und sich in einer Gemeinschaft von Gleichgesinnten für andere einzusetzen. Im Gegenzug bieten die Malteser eine fundierte medizinische und pädagogische Zusatzqualifikation und flexible Unterrichtszeiten nach den eigenen Wünschen und Möglichkeiten.

Für diese wichtige ehrenamtliche Tätigkeit wird eine angemessene Aufwandsentschädigung gewährt.

Ansprechpartner:
Burghardt Schuldt
Ausbildungsleiter der Malteser
Telefon: 02224/9198152
E-Mail: ausbildung@malteser-bad-honnef.de
Internet: www.malteser-bad-honnef.de

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Bad Honnef

Malteser Jugend: Im Rollstuhl zu neuen Perspektiven gefunden

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Malteser Jugend unterwegs mit dem Rollstuhl. Fotos: Gebert/MHD

Bad Honnef. Die Malteser Jugend Bad Honnef war mit dem Rollstuhl in Bonn unterwegs, um Stadt und Infrastruktur einmal aus der Perspektive von Menschen mit körperlichen Einschränkungen wahrzunehmen. Ihre Erfahrungen zeichneten sie elektronisch auf. Die Ergebnisse fließen in eine digitale Landkarte ein.

Mit der „WheelMapping“-Aktion leisten die Jugendlichen einen Beitrag dazu, Rollstuhlfahrern und Menschen mit Handicap dabei zu helfen, sich barrierefrei in unbekannter Umgebung zurechtzufinden.

Jugendgruppenleiterin Janina Gebert erklärt: „Eine ‚WheelMap‘ ist eine Karte, die Rollstuhlfahrern und Menschen mit Handicap ermöglichen soll, barrierefreie Orte in einer beliebigen Stadt zu finden. Dazu kann die Internetseite wheelmap.org aufgerufen oder die gleichnamige App heruntergeladen werden.“ Jeder Interessierte kann mitmachen, indem er allein oder als Gruppe Orte besichtigt, diese nach ihrer Barrierefreiheit beurteilt und online oder per App in die „WheelMap“ einträgt. Dabei werden bestimmte Kriterien wie die Höhe der Eingangsstufe zu einem Gebäude abgefragt.

Die Honnefer Malteser Jugend war mit neun Jugendlichen, Jugendgruppenleiterin Janina Gebert und Stadtjugendsprecher Gregor Biesenbach in Bonn unterwegs. Gemeinsam begutachteten sie Orte wie Restaurants, sanitäre Anlagen, Banken, Arztpraxen, öffentliche Verkehrsmittel, etc. hinsichtlich ihrer Eignung für Rollstuhlfahrer.

Um sich besser in die Rolle eines Menschen im Rollstuhl hineinzuversetzen und besser beurteilen zu können, wo Probleme und Hindernisse liegen, nahmen die jungen Malteser selbst in einem mitgebrachten Rollstuhl Platz und probierten das Gehen mit Rollatoren aus.

Dabei erlebten die Jugendlichen zum Beispiel Gefühle, die auftreten, wenn man im Rollstuhl sitzt: „Man fühlt sich ‚klein‘, nicht beachtet oder – im Gegenteil – wird auf die Behinderung reduziert“, sagt Gebert. Gespräche fänden meist nicht „auf Augenhöhe“ statt, sondern von oben herab.

Mit ihrer Aktion erzeugten die Jugendlichen verschiedenste Reaktionen, sagt Jugendsprecher Gregor Biesenbach, der bei der Aktion selbst im Rollstuhl unterwegs war: „Menschen reagierten positiv und negativ, teils desinteressiert, teils sehr neugierig. Viele waren auch verunsichert und vermieden den Blickkontakt.“ Erfreulich war, dass viele Passanten den Rollstuhlfahrer ansprachen, grüßten oder Hilfe anboten. Neben persönlichen Eindrücken sammelten die Jugendlichen aber auch konkrete Informationen darüber, wo die Barrierefreiheit eingeschränkt ist. Dies waren häufig zu hohe Eingangsstufen, Treppen und fehlende Aufzüge sowie nicht behindertengerechte Sanitäranlagen.

Am Ende der Aktion resümierte Janina Gebert: „Durch das Projekt ist uns noch bewusster geworden, dass Rollstuhlfahrern nicht nur die baulichen Barrieren wie etwa zu hohe Eingangsstufen oder die fehlenden Aufzüge Probleme bereiten, sondern auch von gesellschaftlichen Barrieren behindert werden. Wir haben Menschen getroffen, die nicht helfen wollen, wenn sie ein Rollstuhlfahrer um Hilfe bittet und Menschen, die lieber wegschauen, weil sie im Umgang mit Behinderten unsicher sind.“ In Zukunft wollen die Jugendlichen mehr Acht geben auf die Belange von Menschen mit Handicap. „Behinderte Menschen sind ein genauso wichtiger Teil der Gesellschaft wie wir. Man sollte sie nicht auf ihre Defizite reduzieren, sondern sie wie ganz normale Menschen behandeln“, ist die Jugendgruppenleiterin überzeugt. (AnA)

 


 

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