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Bad Honnef

Erste Sitzung Kommunale Konferenz Alter und Pflege: Gemeinsam für Ältere und Pflegebedürftige im Kreis

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Rhein-Sieg-Kreis | „Die neue Kommunale Konferenz Alter und Pflege stellt sich der demografischen Herausforderung und entwickelt Lösungen, damit die Bedürfnisse älterer Menschen frühzeitig erkannt und auch weiterhin gut erfüllt werden“, mit diesen Worten begrüßte Hermann Allroggen, Dezernent des Rhein-Sieg-Kreises für Soziales und Gesundheit, rund dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Kommunalen Konferenz im Siegburger Kreishaus.

Am 16.10.2014 ging das Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen (APG NRW) an den Start und mit ihm die flächendeckende Einrichtung Kommunaler Konferenzen Alter und Pflege. Diese lösen die bisherigen Kreispflegekonferenzen ab. Nun, am 20. August, fand die konstituierende Sitzung der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege (KKAP) für den Rhein-Sieg-Kreis statt.

Die Fakten sprechen für sich: die Altersgruppe der über 60-Jährigen macht im Rhein-Sieg-Kreis bereits ein Viertel der Einwohnerinnen und Einwohner aus; dies sind über 144.000 Menschen. Für 2030 wird ein Anstieg der Altersgruppe auf 230.000 Menschen prognostiziert.

Die Mitglieder der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege sollen dabei mitwirken, die örtlichen Angebote in der Pflege zu sichern und weiterzuentwickeln. In diesem Sinne bringen sie sich bei der kommunalen Pflegeplanung sowie bei der Schaffung altersgerechter Quartiersstrukturen ein. Hierbei geht es auch um neue Wohn- und Pflegeformen. So stand auf der Tagesordnung der konstituierenden Sitzung, nach der Vorstellung der Mitglieder und der Vorberatung des Entwurfs der Geschäftsordnung, vor allem die „Beratung und Bedarfseinschätzung von Investitionsvorhaben bei teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen“.
Die Kreisverwaltung berichtete über neue Tagespflegeeinrichtungen in Alfter, Niederkassel und Sankt Augustin über den Neubau einer vollstationären Einrichtung in Königswinter, die seit In-Kraft-Treten des Alten- und Pflegegesetzes den Betrieb aufgenommen haben. Sie stellte zudem Einrichtungen zur Tagespflege in Meckenheim und zur vollstationären Betreuung in Bad Honnef, Eitorf und Windeck vor, die sich aktuelle im Bau befinden.

Der KKAP gehören, neben den Vertreterinnen und Vertretern aus der pflegerischen Versorgung, von den Städten und Gemeinden sowie Wohlfahrtsverbänden und Selbsthilfegruppen, jetzt auch Vertreterinnen und Vertreter von Heimbeiräten, kommunalen Integrationsräten, und der Fraktionen im Kreistag des Rhein-Sieg-Kreises an. Ein wesentliches Element zur Umsetzung der Aufgaben und Ziele ist der Informationsaustausch unter den Mitgliedern. Die Sitzungen werden in der Regel zweimal jährlich stattfinden.

Wer an weiteren Informationen an der KKAP interessiert ist, findet diese auf der Homepage des Rhein-Sieg-Kreises: www.rhein-sieg-kreis.de., dann die Rubriken Bürgerservice, Servicebereiche, Soziales, Senioren anklicken.

Wesentliche Aufgaben der Kommunalen Konferenz Alter und Pflege nach § 8 des Alten- und Pflegegesetzes Nordrhein-Westfalen (APG NRW)

• Mitwirkung bei der Sicherung und Weiterentwicklung der örtlichen Angebote. Hierzu gehören insbesondere

1. die Mitwirkung an der kommunalen Pflegeplanung
2. die Mitwirkung an der Schaffung von altengerechten Quartiersstrukturen insbesondere unter Einbeziehung neuer Wohn- und Pflegeformen,
3. die Beratung stadt- beziehungsweise kreisübergreifender Gestaltungsnotwendigkeiten im Zusammenwirken mit den Kommunen,
4. die Mitwirkung beim Aufbau integrierter Unterstützungs-, Entlastungs- und Vernetzungsstrukturen für pflegende Angehörige,
5. die Beteiligung der Gruppen nach § 3 Abs. 1 (Träger/innen der Angebote nach dem APG z.B. Kommunen, LVR, Pflegekassen, Wohlfahrtsträger etc.) an Fragen der künftigen Sicherung der Pflege in den Kommunen,
6. die Unterstützung der örtlichen Aufgabenkoordination, insbesondere im Bereich der Beratung und des Fallmanagements und
7. die Beratung von Investitionsvorhaben bei teil- und vollstationären Pflegeeinrichtungen und, soweit die Kommune nicht von der Möglichkeit des § 11 Abs. 7 APG NRW Gebrauch macht, einer diesbezüglichen Bedarfseinschätzung.

(hei)

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Bad Honnef

Angebrannte Brötchen sorgten für Feuerwehreinsatz

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Diese angebrannten Brötchen lösten am Abend eine Brandmeldeanlage Am Spitzenbach aus | Foto: Freiwillige Feuerwehr Bad Honnef

Bad Honnef/Aegidienberg. Einen einsatzstarken Abend haben die Ehrenamtler der Freiwilligen Feuerwehr Bad Honnef hinter sich. Fast zeitgleich wurden gegen 19.30 Uhr alle Löscheinheiten alarmiert.

Ein angebranntes Brötchen löste die Brandmeldeanlage (BMA) in einem Haus Am Spitzenbach aus. Größerer Schaden entstand nicht. Im Einsatz waren hier die Löschgruppe Rhöndorf und der Löschzug Bad Honnef.

Der Löschzug Aegidienberg rückte zu einem Unfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen und Leichtverletzten auf der A3 aus. Er sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte den Rettungsdienst.

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Bad Honnef

Funkamateure funken vom Leuchtturmgelände in Berck-sur-Mer

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Leuchtturm in Berck-sur-Mer

Bad Honnef. Vom 16. bis zum 19. August diesen Jahres reisen mehrere Bad Honnefer Funkamateure/Innen nach Berck-sur-Mer, um vom Gelände des dortigen im Jahr 1950/51 erneuerten und 2005 umfassend renovierten Bercker Leuchtturmes Amateurfunkkontakte in alle Welt zu erstellen.

„Bereits in den vergangenen Jahren erreichten wir über Amateurfunk aus Berck-sur-Mer 1020 Funkkontakte in 52 Ländern der Erde auf fünf Kontinenten“, so der Ehrenvorsitzende des Partnerschaftskomitees Bad Honnef – Berck-sur-Mer, Dr. Hans Eckhard Krüger, selbst begeisterter Funkamateur und der Vorsitzende der Bad Honnefer Funkamateure, Stefan Scharfenstein.

In Berck-sur-Mer hätten sie eine großartige Unterstützung erfahren, so erhielten sie vom Bercker Traditionsverein “Patrimoine et Tradition” wieder eine Einladung auf das Gelände unmittelbar am Leuchtturm, so Krüger und Scharfenstein.

In der Zwischenzeit liegen alle erforderlichen Genehmigungen vor. So erlaubt die französische Telekommunikationsbehörde ANFR den Funkbetrieb aus Berck-sur-Mer unter dem weltweit einmaligen Sonderrufzeichen TM0BSM (TM0Berck Sur Mer) und die Leuchturmverwaltung DIRM gestattet den nicht alltäglichen Zugang auf den 45 Meter hohen Leuchtturm. Für die Funkbrücke Bad Honnef/Berck-sur-Mer sorgen die Mitglieder, nicht nicht mitreisen.

Zeitgleich findet das Internationale Leuchtturm- und Leuchtschiff-Wochenende (kurz: ILLW) statt. Seit 1993 nehmen Funkamateure aus über 90 Ländern der Erde an dieser Veranstaltung teil.

Weitere Informationen

http://www.qrz.com/db/tm0bsm
http://www.berck-bad-honnef.de/

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Bad Honnef

Kostenschätzung raus – Keine Zahlen – Bürgerinitiative kann starten

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Mitglieder der Bürgerinitiative "Rettet den Stadtgarten". V.l. Detlef Sattler, Martina Dorau-Vollmar, Ulrike Holtkamp, Jürgen Goosmann, Christian Holtkamp, Heinz Jacobs

Bad Honnef. Lange musste die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” auf die Kostenschätzung der Stadt für das von ihr in die Wege geleitete Bürgerbegehren warten. Nun kann es losgehen. Heute wurde sie per Mail und Post an die Initiatoren verschickt. Die Kostenschätzung ist Voraussetzung für den Beginn der Unterschriftensammlung. Zahlen wurden allerdings nicht genannt.

Seit 2011 müssen die Unterschriftenlisten von Bürgerbegehren eine Kostenschätzung enthalten. Es geht dabei um eine Schätzung der Kosten, die auf eine Kommune zukommen, wenn ein Bürgerbegehren erfolgreich ist. Die Kostenschätzung soll den Unterzeichnern eines Bürgerbegehrens als Anhaltspunkte über die finanziellen Konsequenzen ihrer Unterschrift dienen. Im Falle Stadtgarten fielen bei einem Erfolg logischerweise keine weiteren Kosten an.

Anders sieht es aus, wenn gebaut würde. Da aber laut Kostenschätzung der Stadt vom heutigen Tag  “… keine konkrete Planung als Basis für eine Kostenschätzung existiert”, gibt es auch keine konkreten Zahlen. Stellt sich die Frage: Warum musste die Bürgerinitiative dann so lange warten.

Die Vorbereitungen bei der Initiative sind nach Honnef heute-Informationen fast abgeschlossen, am kommenden Donnerstag soll ein letztes Abstimmungstreffen stattfinden.

Die Bürgerinitiative “Rettet den Stadtgarten” will eine Bebauung verhindern. Dafür benötigt sie zunächst knapp 1700 Unterschriften Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger, um das Bürgerbegehren erfolgreich zu gestalten. Bleiben Rat und Verwaltung trotzdem bei ihrer Bebauungsabsicht, könnte es zu einem Bürgerentscheid kommen.

 

 

 

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