Es ist nicht so, als würde der BUND mit flammendem Schwert die Rechtsordnung verteidigen

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LeserInnenbrief

Ich stelle mal voran, dass ich dem Bürgerblock politisch und inhaltlich nicht nahestehe. Aber Herr Krahe hat das zu Papier gebracht, was wohl zumindest dem ein oder anderen Honnefer, so auch mir durch den Kopf geht. Ich selbst lebe erst seit ein paar Jahren hier in Bad Honnef und fühle mich hier äußerst wohl hier. Allerdings beobachte ich seitdem ich hier wohne, wie sich der BUND (Rhein-Sieg) dessen Vorstand wohl im wesentlichen in Sankt Augustin angesiedelt ist, an Bad Honnef abarbeitet. In einem anderen Kommentar wurden auch schon mal all die Klageversuche aufgezählt, die gescheitert sind. Es ist also – bei allem Respekt – bei weitem nicht so, als würde der BUND hier lediglich mit flammendem Schwert die Rechtsordnung verteidigen (so wie es Hr. Jakob -ebenfalls Sankt Augustin- oben darstellt). Bei mir ist mittlerweile genau der Eindruck entstanden, dass in dieser BUND-Unterorganisation eine gewisse Misanthopie vorhanden ist, die den Mensch am liebsten komplett aus der Natur aussperren möchte. Im Brief oben ist u.a. der Vorwurf formuliert, dass die Insel für die „Tourismusindustrie“ vermarktet werden solle… Das ist doch nun wirklich wieder eine der lächerlichen BUND-Sankt-Augustin typischen Übertreibungen, so wie neulich die Gleichstellung mit dem Braunkohletagebau. Wenn bei 3.500 Konzertbesuchern vielleicht mal eine Handvoll tatsächlich in Bad Honnef übernachten oder ein Glas Bier am Markt trinken, dann freue ich mich von Herzen darüber, dass die Corona-gebeutelten Gastwirte hier ein paar Euro verdienen können. Ich jedenfalls habe in der Vergangenheit regelmäßig für den BUND gespendet, dass ist nun endgültig vorbei.

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Jürgen Marggraf

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