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Bad Honnef

Fahrradwerkstatt öffnet mit neuer Besetzung – Wieder Räder gesucht

Von Christine Pfalz

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Der Schlüssel der Fahrradwerkstatt wird an die neuen Betreiber übergeben – v.l.: Felix Trimborn (Fachdienst Soziales und Asyl), Erste Beigeordnete Cigdem Bern, Reinhard Brix, Helgi aufm Kampe, Christina Uhlig (Fachdienst Soziales und Asyl), Nadine Batzella (Leiterin Fachdienst Soziales und Asyl) | Foto: Christine Pfalz

Bad Honnef | Die Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge und Bedürftige öffnet wieder ihre Pforten: Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix hatten den Aufruf gelesen, dass Nachfolger für Helmut und Ludwig Pütz, die die Werkstatt lange Zeit verdienstvoll leiteten, gesucht werden. Geöffnet ist die Werkstatt, Am Spitzenbach 23, dienstags von 16:30 bis 18:00 Uhr. Gestartet wird am Dienstag, 23.01.2018, mit der neuen Besetzung.

Die Fahrradwerkstatt sei in einem ausgezeichnetem Zustand, stellten Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix bei einer Besichtigung fest. Die beiden Herren werden nicht nur gespendete Fahrräder wieder flott machen und ausgeben, sondern auch kleinere Reparaturen an Fahrrädern, die früher an Flüchtlinge und Bedürftige ausgegeben worden waren, direkt vor Ort ausführen.

Gesucht werden wieder ausgediente Fahrräder, die gespendet werden können. Sie sollten noch soweit in Ordnung sein, dass sich eine Reparatur lohnt. Ersatzteile von Fahrrädern sind willkommen. Manchmal liegt eine durchaus funktionstüchtige Fahrradlampe oder Fahrradpumpe in der Garage, die doch nur Platz wegnehmen.

Außerhalb der Öffnungszeiten können Fahrräder und Ersatzteile beim Fachdienst Asyl der Stadt Bad Honnef angekündigt werden, und zwar bei Felix Trimborn, Telefon 02224/184-185, felix.trimborn@bad-honnef.de. Geldspenden können unter Angabe des Verwendungszwecks „Spende Flüchtlinge“ auf folgendes Konto eingezahlt werden: Stadtsparkasse Bad Honnef, IBAN: DE20 3805 1290 0000 1002 30, BIC: WELADED1HON. Soll sie zweckgebunden für die Fahrradwerkstatt sein, schreibt man das auch in den Verwendungszweck.

Fahrradengel Helmut (l.) und Ludwig Pütz

Ins Leben gerufen wurde die Fahrradwerkstatt von Helmut und Ludwig Pütz Ende 2015. Zwei Jahre lang hatten die Brüder die Werkstatt geführt, bis sie aus gesundheitlichen Gründen aufhören mussten. Vielen Flüchtlingen wurde in dieser Zeit geholfen, denn durch das eigene Fahrrad wurden sie selbstständiger.

Helgi aufm Kampe und Reinhard Brix sind beide im Ruhestand und möchten mithelfen, damit das gute und nutzbringende Werk fortgesetzt wird. Helgi aufm Kampe ist der gute Geist der Begegnungsstätte OASE in Selhof. Terminkoordination, Schlüsseldienst und Reparaturen sind seine Aufgaben. Hier hat er Erfahrungen mit Integrationsarbeit und Flüchtlingshilfe gesammelt. Reinhard Brix ist begeisterter Radfahrer. In Zusammenarbeit mit Polizei und dem Fahrradclub ADFC war er als Fahrrad-Coach für Flüchtlinge in Königswinter tätig gewesen. In seinen Kursen wurden Verkehrsregeln und Verkehrssicherheit getestet und am Ende ein Zertifikat ausgehändigt.

Felix Trimborn vom Fachdienst Soziales und Asyl der Stadt Bad Honnef ist begeistert, dass so eine hochkarätige Besetzung für die Fahrradwerkstatt gefunden werden konnte. Erste Beigeordnete Bern erklärte: „Wir freuen uns, dass der Staffelstab übergeben werden kann. Sie, Herr Helgi aufm Kampe und Herr Brix, leisten einen großen Beitrag für die Integrationsarbeit und für die Stadt Bad Honnef. Auf die Zusammenarbeit mit ihnen freuen wir uns.“ Die beiden Herren haben sich übrigens vor 50 Jahren kennengelernt, denn beide waren Mitgründer der Basketballabteilung des Rhöndorfer Turnvereins.

Die Fahrradwerkstatt ist ein gutes Beispiel für geleistete Hilfe, die gezielt und unmittelbar den geflüchteten und bedürftigen Menschen zu Gute kommt.

 

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Bad Honnef

Kurhaus wird bald verhüllt – Arbeiten gehen voran

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Bad Honnef – Die Arbeiten im und am Kurhaus gehen voran. Gute Fortschritte seien erzielt worden, so die Stadt. Eine nächste spektakuläre Phase deutet sich an. Das Kurhaus muss außen komplett eingerüstet und verhüllt werden, um das Gebäude beim Abtragen des Daches vor Regen zu schützen. – Déjà-vu: Vor knapp zwei Jahren wurde stadtmarkentechnisch die Rhöndorfer Kapelle verhüllt.

Bereits erledigt ist die brandschutztechnische Ertüchtigung der Kellerdecke. Das war eine der Maßnahmen, die für die späteren Gäste nicht sichtbar sein wird. Die Theke im Foyer ist bereits abgerissen. Der Bereich der Essensausgabe wird neu gestaltet. Die barrierefreie Toilette wird in den unteren Bereich verlegt. Die Besucher können einen Aufzug nutzen, der zur Toilette und zur Garderobe führt.

Die Mauern im Kellergeschoss sind bereits freigelegt. Hier wird es die zweite barrierefreie Toilette geben. Eine der vorhandenen Künstlergarderoben bleibt erhalten. Im Keller wird vor allem die Ausstattung für die Gastronomie erweitert. Dort werden Küchenkühlung, Getränkekühlung, Geschirrraum und Kellnerumkleide eingerichtet.

Wie sah die Baustelle Kurhaus eigentlich vor zwei Monaten noch aus? Jörg Sudmann vom Technischen Gebäudemanagement der Stadt Bad Honnef führte uns durch das Gebäude.

 

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Bad Honnef

Bad Honnef AG weitet Stromnetzbetrieb aus

Konzessionsvertrag mit Unkel, Rheinbreitbach und Bruchhausen

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Bad Honnef – Bereits 2010 schlossen die Stadt Unkel und die Ortsgemeinden Rheinbreitbach und Bruchhausen mit der Bad Honnef AG einen Konzessionsvertrag zum Betrieb der Stromnetze in den Kommunen ab. Altkonzessionär war bislang die SYNA GmbH, Frankfurt. Noch während der Verhandlungen zur Übernahme der Netze erging jedoch durch den Bundesgerichtshof ein richtungsweisendes Urteil zu den Kriterien der Vergabe von Konzessionsverträgen. Dieses Urteil galt auch für Altverträge und stellte mit den neuen, streng gefassten Kriterien die Wirksamkeit tausender Konzessionsverträge in Deutschland in Frage. Die Kommunen entschlossen sich daher, die Ausschreibung der Konzessionsverträge zu wiederholen, um größere Rechtssicherheit zu erlangen.

In dem seit 2017 laufenden Ausschreibungsverfahren konnte sich am Ende die Bad Honnef AG gegenüber dem Mitbewerber durchsetzen. Der technische Vorstand der BHAG, Jens Nehl, betont: „Die Bad Honnef AG hat schon immer darauf Wert gelegt, für Kunden gut erreichbar und schnell am Einsatzort zu sein.“

Die BHAG betreibt bereits seit Jahrzehnten zuverlässig die Gas- und Wassernetze in den Kommunen und kann bei anstehenden Baumaßnahmen zukünftig verstärkt Synergien nutzen und auch die Erdverkabelung ins Auge fassen. „Wir freuen uns, dass wir unsere Expertise in Sachen Strom nun auch in den 3 Kommunen einbringen können“, ergänzt Nehl.

Am heutigen Tage unterzeichneten Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, Roland Thelen, Ortsbürgermeister von Rheinbreitbach, und Markus Fischer, Ortsbürgermeister von Bruchhausen, gemeinsam mit der Bad Honnef AG die Konzessionsverträge. Diese haben eine Laufzeit von 20 Jahren. „Nach fast 10 Jahren ist das kommunale Verfahren endlich abgeschlossen und wir besitzen nun für die kommenden 20 Jahre vertragliche Sicherheit“, freut sich Markus Fischer mit seinen Kollegen.

Mit der Vertragsunterzeichnung ist die Konzessionsvergabe allerdings noch nicht abgeschlossen. Nun stehen für die Bad Honnef AG erneut die Verhandlungen mit dem Altkonzessionär SYNA GmbH, Frankfurt, zu technischen und kaufmännischen Aspekten der Netzübernahme an. Häufig werden hierfür aufwändige betriebswirtschaftliche Gutachten benötigt.

Bis die BHAG den tatsächlichen operativen Netzbetrieb durchführt, kann es somit noch eine Weile dauern. In dieser Zeit können Bürger und Gewerbetreibende der Kommunen dennoch ihren Stromanbieter wechseln – denn der Strombezug ist unabhängig vom Netzbetrieb.

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Bad Honnef

Infos zur Europawahl – Orscheid-Wülscheid wählt in Grundschule

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Bad Honnef. Anlässlich der Europawahl am 26.05.2019 weist das Wahlamt noch einmal auf Folgendes hin:

Das Wahllokal für den Wahlbezirk 160 (Orscheid-Wülscheid) befindet sich ausnahmsweise in der Grundschule Theodor-Weinz-Schule, Burgwiesenstraße 31. Die Räumlichkeiten im Kindergarten Orscheid stehen wegen Sanierungsmaßnahmen für die Europawahl nicht zur Verfügung.

Wer nach dem 11.05.2019 aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt und nicht im Wählerverzeichnis geführt ist, kann im Wahlamt, Rathaus, Rathausplatz 1, noch bis zum Wahltag, 15:00 Uhr, einen „selbständigen Wahlschein“ beantragen. Gegen Vorlage dieses selbständigen Wahlscheins erhält der Wahlberechtigte durch den jeweiligen Wahlvorstand einen Stimmzettel ausgehändigt und kann damit an der Wahl teilnehmen.

Wahlberechtigte, die ihre Wahlbenachrichtigung verlegt, verloren oder diese bei ihrem Gang ins Wahllokal am Wahltag vergessen haben, können auch ohne Wahlbenachrichtigung wählen. Kann eine Wahlbenachrichtigung am Wahltag im Wahllokal nicht vorgelegt werden und ist die Wählerin oder der Wähler dem Wahlvorstand persönlich nicht bekannt, so kann die Wählerin oder der Wähler – sofern er in dem betroffenen Wählerverzeichnis enthalten ist – dennoch unter Vorlage seines Personalausweises oder seines Reisepasses an der Europawahl teilnehmen. Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber meint wahlberechtigt zu sein, sollte sich vor dem Wahltag noch mit dem Wahlamt in Verbindung setzen, damit die Wahlberechtigung dort überprüft werden kann.

Auch bei der Europawahl werden wieder Stimmzettel verwendet, deren rechte obere Ecke abgetrennt ist. Diese Markierung kombiniert mit einer Schablone und einer Akustik-CD ermöglicht es blinden und sehbeeinträchtigten Menschen, den Stimmzettel selbst auszufüllen. Die Schablone hat die Form einer Mappe, in die der Stimmzettel eingelegt wird. Durch die runden Öffnungen über den zu markierenden Kreisen können blinde und sehbeeinträchtigte Menschen ihr Kreuz machen. Welche Kandidatinnen und Kandidaten beziehungsweise welche Partei zu den jeweils auf der Schablone in Großdruck und Punktschrift nummerierten Öffnungen gehören, ist der Akustik-CD zu entnehmen. Die Schablonen und CDs werden durch die Arbeitsgemeinschaft der Blinden- und Sehbehindertenvereine in Nordrhein-Westfalen (BSV NRW) hergestellt. Wer mit einer Stimmzettelschablone wählen möchte, kann sie telefonisch über die Telefonnummer 02159/96550 anfordern. Mitglieder der Blinden- und Sehbehindertenverbände erhalten die Stimmzettelschablonen durch den BSV NRW automatisch übersandt.

Die Abgabe von Wahlbriefen in den Wahllokalen ist nicht zulässig. Die Wahlvorstände in den Wahllokalen sind weder verpflichtet noch berechtigt, Wahlbriefe anzunehmen. Der Wahlbrief muss spätestens am Wahltag, 18:00 Uhr, im Rathaus der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, eingehen beziehungsweise abgegeben werden. Am Wahltag nach 18:00 Uhr eingehende Wahlbrief bleiben bei der Stimmenauszählung unberücksichtigt.

Das Wahlamt im Rathaus der Stadt Bad Honnef, Rathausplatz 1, ist am 25. Mai 2019 von 08:00–12:00 Uhr und am Wahltag, 26.05.2019, durchgehend von 08:00–18:00 Uhr geöffnet.

Für etwaige Fragen steht das Wahlamt der Stadt Bad Honnef unter den Rufnummern 02224/184-151 oder -157, E-Mail wahlen@bad-honnef.de, zur Verfügung.

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Mai, 2019

26Mai19:0021:00HG.Butzko mit seinem neuen Programm „echt jetzt“

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Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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