Bad Honnef – Für gefährdete Kinder- und Jugendliche stellt die Zeit mit Corona eine besondere Herausforderung dar. Seit der Schließung von Kitas und Schulen spielt sich das Familienleben  mehr als sonst im Verborgenen ab. Weder Schulen noch Kitas konnten Auffälligkeiten melden. Und auch die Kinderärzt*innen erleben Kinder zurzeit kaum.

“Das heißt, es gibt gerade drei ganz große Meldegruppen, die Kinder nicht sehen. Die Corona-Krise macht gerade solche Kinder unsichtbar, für die es besonders kritisch werden kann”, analysieren die Bad Honnefer Grünen die Situation. Hinzu käme, dass auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes von der Coronakrise betroffen seien. Sie müssten zu Hause arbeiten oder sich an Kontakteinschränkungen halten.

Nun wollen die Grünen wissen, wie das Bad Honnefer Jugendamt in diesen Zeiten bisher versucht hat, Kontakte aufrecht zu erhalten oder aufzubauen, welche Erfahrungen es in dieser Zeit gemacht hat und ob Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen für zukünftige Krisen evaluiert werden können.

Antworten erwarten die Bad Honnefer Grünen in der öffentlichen Sitzung des Jugendhilfeausschusses am 18.6.2020, 18 Uhr, Ratssaal.

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