Günter Wingender erneut zum Vorsitzenden des Inklusions-Fachbeirats gewählt

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Inklusionsbeirat
Günter Wingender, Vorsitzender des Inklusions-Fachbeirats und Maria Zingsem, stellvertretende Vorsitzende des Inklusions-Fachbeirats (beide Mitte vorne) sowie (v.l.n.r.) Dieter Schmitz, Sozialdezernent des Rhein-Sieg-Kreises, Gerlinde Neuhoff, DIE GRÜNEN-Fraktion, Stephan Liermann, Leiter des Kreissozialamtes, Katja Ruiters, SPD-Fraktion, Roland Sauer, AfD-Fraktion, Matthias Schmitz, CDU-Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses für Inklusion und Gesundheit des Rhein-Sieg-Kreises, Andreas Sonntag, CDU-Fraktion | Foto: Rhein-Sieg-Kreis

Rhein-Sieg-Kreis (hei) – Der Inklusions-Fachbeirat des Rhein-Sieg-Kreises hat die Verbesserung der gleichberechtigten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zum Ziel. In seiner konstituierenden Sitzung am 24.02.2021, parallel zur neuen Wahlperiode des Kreistags, hatten die Gremien-Mitglieder erneut Günter Wingender aus Siegburg als Vorsitzenden sowie Maria Zingsem aus Hennef und Tim Hirschmann von der Lebensgemeinschaft Eichhof in Much als stellvertretende Vorsitzende gewählt.

Um mit der Kreispolitik im Gespräch zu bleiben, werden einmal im Jahr Vertreterinnen und Vertreter der Kreistagsfraktionen zu einer gemeinsamen Sitzung eingeladen. Jetzt konnten konkrete Anliegen der Mitglieder des Inklusions-Fachbeirats, wie der Wunsch nach mehr barrierefreiem Wohnraum, mehr Informationen in leichter Sprache und Barrierefreiheit bei Veranstaltungen des Kreises, an die Politik herangetragen werden.

„Die Themen Behinderung und Barrierefreiheit aus vielen verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten ist gerade das Spannende an der gemeinsamen Arbeit“, stellt Günter Wingender, Vorsitzender des Fachbeirats, fest. Schließlich bringt das 15-köpfige Gremium aufgrund eigener chronischer Erkrankungen oder unterschiedlicher Behinderungen sowie ihrer Vernetzungen in dem Bereich Erfahrungen ein.

Der Inklusions-Fachbeirat tagt mindestens viermal jährlich; seine Geschäftsstelle wird vom Kreissozialamt geführt.

In der letzten Wahlperiode ging es schwerpunktmäßig unter anderem um Barrierefreiheit bei den Verkehrsbetrieben. Beiratsmitglieder begleiteten Schulungen von Busfahrerinnen und Busfahrern der RSVG, um über die unterschiedlichen Bedarfe behinderter und chronisch kranker Menschen zu informieren. Zudem wurde die Barrierefreiheit von Bankfilialen erfragt. Verschiedene Organisationen des Gesundheitswesens, wie auch die Ärztekammer Nordrhein, wurden angeschrieben, um für die Belange von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen in Aus- und Fortbildungen zu sensibilisieren. Die Begleitung der Umsetzung des „Aktionsplan Inklusion“ wird in der aktuellen Wahlperiode fortgesetzt.

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