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Kulturmeile

hautnah-Kleinkunstkeller startete mit “Open Scene” in die neue Saison

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Susi und Jens Schumann bei der "Open Scene" im hautnah-Kleinkunstkeller. Jeden 3. Donnerstag im Monat spielen sie mit anderen Folkern im "Küfer Jupp" | Foto: Florette Hill

Bad Honnef – Am Weltfrauentag eröffnete der hautnah-Kleinkunstkeller seine diesjährige Saison mit einer Open Scene. Bei dieser Veranstaltung können Künstlerinnen und Künstler ohne Voranmeldung auftreten. „hautnah“ bietet besonders jungen Talenten und Amateuren die Chance, sich vorzustellen und Bühnenerfahrung zu sammeln.

Gestern Abend stellten sich mit Jeanette und Pauline zwei junge Sängerinnen mit gefühlvollen Songs zur Gitarre erstmals im mit mehr als dreißig Besuchern gut gefüllten Kleinkunstkeller in der Bergstraße 21 vor. Insbesondere Jeanette bezauberte mit einer charismatischen, eindrucksvollen Stimme, welche das Publikum mit lautstarkem Beifall und „Zugabe“-Rufen honorierte.

Danach zogen Susi und Jens Schumann mit einfühlsamen irischen und schottischen Balladen das Keller-Publikum in seinen Bann zog: a capella, Akkustik-Gitarre, irische C- und F-Flöte, alles in allem ein zauberhaftes, mitreißendes musikalisches Erlebnis.

Der Abend schloss mit Gesangseinlagen der FiF-Organisatorin Jutta Mensing und des „Kölsch Cowboys“ Uwe Hecken, der selbst getextete und -komponierte Lieder zum Besten sowie eine humorvolle Einführung in die Mentalität der Rheinischen Sprache zum Besten gab: „Kölsch kann man trinken und sprechen.“

Die Macher von „hautnah“ fühlten sich in ihrer Annahme bestärkt, dass der Kleinkunst-Keller einen idealen künstlerischen Rahmen für Amateure, Profis und das Publikum bietet.
Am 29.3.2019, 20.30 Uhr, treten Elke Limbach und Martin Dzulko mit ihrem Musikprogramm „Tout est bon“ auf; einen Tag später, 30.3.2019, 20 Uhr, ist Bérangère Palix (Gesang) mit ihrem Partner Stephan Bienwald (Gitarre) zu Gast. Ihr Programm „Big Bang! Chansons Swing“ bringt Swing, Rock’n Roll und Cabaret à la française auf die Bühne des Kleinkunstkellers.

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Kulturmeile

“Musik im Park” bei Sunnesching

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Triakustiko | Foto: Florette Hill

Bad Honnef – Zum Sonntagskonzert luden heute Mittag die Reitersdorfer Parkfreunde in ihren “magischen” Park Reitersdorf ein. Die Bonner Formation “Triakustiko” war zu Gast und spielte bei traumhaftem Wetter Pop, Afro- und Latin-Music. Seit 2018 singen und spielen Sandra Dreher-Cortázar, Steffi Ringel und Gitarrist Stephan Dreher zusammen.

Für süße Abkühlung sorgte das rollende Eis-Atelier von Katja Völkner, die übrigens auch das Café Schlimbach in Aegidienberg beliefert.

Eis-Atelier im Park Reitersdorf | Foto: Florette Hill

 

 

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Kulturmeile

“Part Of The Crowd” in Wittichenau -1500 Fans total aus dem Häuschen

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Bad Honnef – Die einzig wahre Hardrock-Band aus dem Siebengebirge, “Part Of The Crowd”, vertrat am Wochenende erneut die Bad Honnefer Farben beim Stadtteichfest in der Partnerstadt Wittichenau. 1500 Fans säumten das Gelände am Stadtteich – unter ihnen 45 aus Bad Honnef –  als “Part Of The Crowd” die Bühne rockte.

Die vier 7M-Hardrocker gaben wieder alles, frei nach eigener Beschreibung: „Unsere Show fängt vor der Show an und hört nach der Show noch lange nicht auf!“ Entsprechend war die Begeisterung der Besucher, als Martin Siemes, Janik Langbein, Johannes „Merte“ Mertesacker und Linus Grün Instrumente und Stimmen auf 100000 Volt brachten.

Part Of The Crowd in Wittichenau

Part Of The Crowd beim Stadtteichfestival in Wittichenau

Neben “Part Of The Crowd” traten die Gruppen Antilopen Gang, Gruppa Karl-Marx-Stadt und Der Wahnsinn und Dj Zissa auf.

Das Festival, das 2019 zum siebten Mal stattfand, wurde veranstaltet von United Clubs for Kulow, ein Zusammenschluss von Jugendgruppen der Stadt Wittichenau. Ca. 200 Jugendliche in 12 Gruppen im Alter von 14 – 27 Jahren sind in dem Verein tätig.

Der Sound von “Part Of The Crowd” ist beeinflusst von Bands wie AC/DC, Airbourne, Motörhead oder ZZ Top. Auch Black Sabbath und teilweise Punkrock lässt sich gut heraushören. Im Mai 2017 veröffentlichten die vier Musiker das Album „Time Machine”.

Die Konzerte von “Part Of The Crowd” sind ausschließlich große Erfolge. Eigentlich schwer zu verstehen, dass ein musikalisches Eigengewächs mit dieser Qualität nicht mehr in den PR-Mittelpunkt des städtischen Kulturmarketings gestellt wird. Zumal es junge Altersgruppen anspricht, die in Bad Honnef immer mehr umworben werden (sollten).

Fürs Erste ist dafür nun der Zug abgefahren. “Part Of The Crowd” muss zunächst auf Sänger, Gitarrist und Forstwirt Martin Siemes verzichten, der als Stipendiat des Parlamentarischen Patenschaft- Programms (PPP) ein Jahr in einem Nationalpark bei Seattle arbeiten wird. Zum Ende hin werden ihm Janick, Johannes und Linus Martin in die USA  folgen “und eine Tour spielen”, so Band-Vater Joachim Langbein.

 

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Bad Honnef

Graffiti-Kunst: Die gute muss nicht weg – im Gegenteil!

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Bad Honnef – Zurzeit hat Bad Honnef ein Problem mit illegalen Graffities. Klar ist, es handelt sich dabei um einen Straftatbestand. Vom 15.7. – 24.7.2019 war die HipHop-Kunst Thema im Haus der Jugend in Bad Honnef. Unter dem Titel “Ist das Kunst oder muss das weg?” beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen mit der Historie, den gesetzlichen Gegebenheiten und den Qualitätsmerkmalen. Hauptsache war aber sicherlich die Praxis.

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Eigentlich sollte nur der Chillraum im Haus der Jugend mit einem attraktiven Graffiti ausgestattet werden. Dass daraus mehr wurde, ist den beiden Graffiti-Profis Moritz Kral und Luis Merkel zu verdanken. Die Bad Honnefer erreichten mit ihrer Leidenschaft die künstlerischen Herzen der Jugendlichen. Und plötzlich griffen auch diejenigen beherzt zur Sprühdose, die zuvor glaubten, für das Sprühen von guten Graffitis reiche ihr Talent nicht aus.

Wie Jessica und Lena. Am Ende hatten auch die beiden Mädchen erkannt, dass sie künstlerisch mehr können, als sie zunächst annahmen. Nun wird bald eines ihrer Werke das Haus der Jugend veredeln.

Etwas scheint klar geworden zu sein: Gute Graffitis müssen auf keinen Fall weg. Und damit sie legal gesprüht werden können, benötigen die jungen, kreativen, an der Gestaltung der Gesellschaft interessierten Menschen entsprechende Wandflächen. Mit dieser Aufgabe muss sich die Stadt endlich ernsthaft auseinandersetzen, sonst trägt sie Mitschuld an der illegalen Sprüherei. Ohne Frage.

Aber auch Privatleute und Investoren sollten überlegen, ob sie nicht Flächen anbieten können. Wie es ja schon seit langem die Bad Honnef AG macht. Mit dem Effekt: Die mit attraktiven Graffitis versehenen Trafohäuser werden nicht mehr Opfer wilder Sprüherei. Weil: Auch illegale Sprayer haben Respekt vor der Kunst, die eine wichtige Rolle in ihrem Leben spielt.

 

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