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Helmut Georg-Retrospektive im Kunstraum

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Helmut Georg

Bad Honnef. Vom 12. Oktober bis zum 4. November präsentiert der Verein zur Förderung von Kunst & Kultur in Bad Honnef e.V. im Kunstraum (Rathausplatz 3) als Retrospektive Werke des Bad Honnefer Künstlers Helmut Georg.

Die Vernissage findet am 12. Oktober (Freitag) um 19.00 Uhr im Kunstraum statt. Zur Einführung spricht die Stieftochter des Künstlers, Dr. Helga Kaiser-Minn.

Helmut Georg studierte bis 1939 an der Düsseldorfer Kunstakademie. Dann wurde er als künstlerischer Kriegsberichterstatter in den Kriegsdienst einberufen. Er begleitete Einsätze in der Sowjetunion, in Deutschland und Nordafrika.

Nach dem 2. Weltkrieg ließ Helmut Georg sich in Bad Honnef nieder. Sein Atelier befand sich in der Mülheimer Straße. Dort entstanden symbolhafte Bilder, in denen er sich mit Zerstörung, Tod und Täuschung auseinandersetzte. Stilistisch beeinflusst wurde er in dieser Phase durch die Expressionisten.

Ab 1948 beschäftigten sich seine Bilder zunehmend mit dem modernen Leben, der Industrialisierung und der Technik. Die jeweils noch klar erkennbaren Objekte werden durch starke Abstrahierung zum Typischen überhöht.

Ende 1953 zog sich Georg aus der Öffentlichkeit zurück. Ab den späten 1950er Jahren setzte er sich häufig mit religiösen Themen auseinander. Anfang der 1960er Jahre wendete er sich der gegenstandslosen Malerei des Informel zu. Und ab 1969 wechselt er die Bild- und Formensprache noch einmal: Unter dem Eindruck von Fotos aus den Ruinen von Hiroshima malt er mit akribischer Perfektion in Acryltechnik das Bild „Hiroshima“. Es folgen apokalyptische Bilder einer entfesselten Technik wie das Werk „Pipelines“, auf dem blauglänzende Röhren den rotglühenden Erdboden bis über den tiefvioletten Horizont überziehen.

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Furioses Debüt: „Der alte Mann und das Mädchen“ an der Studiobühne Siegburg

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Ella Anschein, Florian Kalff: Foto: André Resem

Siegburg. Trotz Vorweihnachtsstress und eisiger Kälte fanden Zuschauer von nah und fern am vergangenen Samstagabend, dem 14.12.2018, den Weg zur Studiobühne Siegburg, wo Florian Kalff und Ella Anschein die Premiere ihrer ersten gemeinsamen Produktion feierten.

„Der alte Mann und das Mädchen“ – eine szenische Lesung nach Charles Bukowskis Roman „Das Liebesleben der Hyäne“ – entpuppte sich als Spektakel, das die Frage stellt, wo Lesung und Theater anfangen und enden und mündete in einem Feuerwerk der Emotionen für die Zuschauerinnen und Zuschauer.

„Wunderbar unangenehm“ konstatiert Felix Kaden, der extra aus Erlangen (Bayern) angereist ist, um die Premiere zu sehen und fügt hinzu: „Ich war dieses Jahr zehn Mal im Theater, das ist für mich die beste Inszenierung 2018.“

Ella Anschein und Florian Kalff sind sichtlich erleichtert über das gute Feedback und darüber, „neben unseren Vollzeitjobs nun den Rest des Jahres nicht mehr ausschließlich mit Proben zu verbringen.“

Viel Zeit zum Ausruhen haben sie allerdings nicht, im Januar geht es mit einer Vorstellung in Rheinbach weiter, bevor „Der alte Mann und das Mädchen“ am 12.04.2019 nach Bad Honnef in den hautnah-Kleinkunstkeller kommt.

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Kulturmeile

Stadtgarten: Jetzt gibt’s das “Nein”-Lied

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Bad Honnef. Bislang gab’s nur sachliche und emotional geführte Debatten zum Thema Bebauung des nördlichen Stadtgartens. Nun schlägt die Muse zu. “Lebendiges Bad Honnef” hat einen Song veröffentlicht.

Ein bisschen früher, und er hätte bei Ein Song für Honnef teilnehmen können.

Finale “Ein Song für Honnef”

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Kulturmeile

Ella Anschein gewinnt Leverkusener Kleinkunstpreis

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Bad Honnef. Zum ersten Mal wurde der Leverkusener Kleinkunstpreis vom Scala Club vergeben. Den gewann am Freitag  Ella Anschein mit ihrem Slam „Vom großen Entzücken, wenn einer sich auszieht“.

Das Bad Honnefer Publikum konnte sich bereits Anfang des Jahres von den Qualitäten der 21-jährigen Bonnerin überzeugen, als sie das 90-Minuten-Stück im hautnah-Kleinkunstkeller präsentierte.

2019 wird Ella Anschein zweimal im Kleinkunstkeller zu sehen sein – solo und mit Partner Florian Kalff. Mit ihm spielt sie “Der alte Mann und das Mädchen” frei nach “Das Liebesleben der Hyäne” von Charles Bukowski.

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