HFV mit höchster Niederlage des Spieltages – 0:5 gegen Wiehl

0
769

Von Marian Hogrebe

Bad Honnef | Nach der Derbyniederlage gegen den TuS Oberpleis wollte sich der FV Bad Honnef im letzten Heimspiel der Saison mit einem Sieg vom heimischen Publikum verabschieden. Keine leichte Aufgabe, da mit dem FV Wiehl eine spielstarke Mannschaft in der Badestadt gastierte.

Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten dann auch den Gästen. Die Honnefer Abwehr war in der Anfangsphase gleich mehrmals gefordert.

Die Grün-Weißen überstanden die Druckphase der Wiehler und zeigten im Anschluss eine engagierte Leistung. Ganz anders als in den letzten beiden Spielen, merkte man der Mannschaft an, dass sie das Spiel von Beginn an zu hundert Prozent annahmen. Die Probleme im letzen Viertel des Feldes konnten aber auch diesmal nicht überwunden werden. Den Grün-Weißen fehlte wie so oft in letzter Zeit die offensive Durchschlagskraft.

Beendet wurde die gute Phase des HFV durch den Führungstreffer der Gäste. Maximilian Jeschonnek versenkte einen Freistoß an der Honnefer Mauer vorbei im unteren rechten Eck des Tores (37.). Eine Führung, die man zu diesem Zeitpunkt durchaus als überraschend bezeichnen konnte.

Wie aus dem Nichts fiel nur wenige Minuten später das 0:2. Ein langer Ball auf die rechte Seite fand seinen Weg zu Markus Hayer, der mit seinem platzierten Schuss dem Honnefer Torwart Nico Pfennig keine Chance ließ (42.).

Die zweite Halbzeit begann dann zu einem für die Gäste perfekten Zeitpunkt. Hayer ließ einen Flugball mit der Brust abprallen. Christian Prinz nutze die Vorlage und brachte den Ball mustergültig im Tor der Gastgeber unter (51.).

Danach flachte das Spielgeschehen zusehends ab. Das 4:0 der Gäste dann ein Zufallsprodukt. Markus Hayer bekam den Ball auf der Strafraumgrenze, umspielte den herausgeeilten Pfennig und schoss vorentscheidend in der 65. Minute ein. Für den 0:5-Endstand sorgte der eingewechselte Stavros Kosmidis in der 73. Minute.

Eine bittere Pille, die die Honnefer heute schlucken mussten. Hoffnung macht, dass deutlich zu erkennen war, dass die Einstellung der Mannschaft stimmt. Charakterlich kann man der Elf von Trainer Lothar Paulsen, der mit Grippe auf der Bank saß, keinen Vorwurf machen.

Der Blick auf die Tabelle wird dennoch für Sorgenfalten im Honnefer Lager sorgen. Mit 16 Punkten stehen die Badestädter derzeit auf einem Abstiegsplatz. Für tabellarische Entspannung soll kommenden Sonntag das Gastspiel beim TuS Marialinden sorgen. Mit einem Sieg könnte der HFV eine durchwachsene Hinrunde ‚über dem Strich‘ beenden.

HFV 2 gewinnt 7:3 gegen Wolsdorf

Besser als der große Bruder machte es die zweite Mannschaft des HFV. Sie bezwang TuS Wolsdorf souverän und in einem teilweise hochklassigen Spiel 7:3.

Entsprechend stolz war Co-Trainer Rodrigo Dias Ferreira, der den beruflich verhinderten Carsten Klohe vertrat. Es sei ein verdienter Sieg gewesen, alle Tor seien toll herausgespielt worden.

Das erste erzielte Lugi Falsone in der 9. Min. In der 17. Min. ließ Marco Liebrenz das 2:0 folgen. Markus Rings schoss die Gastgeber in der 29. und 30. Min. mit 4:0 in Front, während Wolsdorf zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff den Anschlusstreffer schaffte.

In der zweiten Halbzeit brach der HFV kurzzeitig ein, Wolsdorf kam bis auf ein Tor heran. „Da waren wir unaufmerksam, irritiert. Wolsdorf hatte umgestellt und wir konnten uns nicht schnell genug auf die neue Situation einstellen“, so Rodrigo Dias Ferreira. In der 60. Minute war es dann aber vorbei mit der Verunsicherung. Der HFV fand zu seinem dominanten Spiel zurück und Luigi Falsone (2) und Ibo Mehmet setzten mit ihren Treffern den Schlussstrich unter einen überzeugenden Sieg.

Überlegener 7:0-Sieg der SFA in Siegburg

Siegreich auch die SF Aegidienberg. Mit einem 7:0 gegen die „Zweite“ des Siegburger SV kehrten sie aus der Kreisstadt zurück. Die Treffer erzielten Nils Schülgen (7.), Lars Giulleaume (37., 85.), Dennis Conee (55.), Michel Schülgen (73.) und Marco Strathausen (90.). Das 2:0 in der 27. Minute fiel durch einen Eigentor.

 

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein