HFV superklasse – 3:0 gegen Homburg-Nümbrecht

Abstiegsränge verlassen

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hfv

Bad Honnef – Was für ein Fight! Mit 3:0 kanzelte die junge HFV-Mannschaft heute Nachmittag im Menzenberger Stadion den Tabellenneunten SSV Homburg-Nümbrecht ab. Nach den Niederlagen von Windeck gegen Hohenkeppel und Wachtberg gegen Oberpleis hat der HFV die Abstiegsränge verlassen. Wie Honnef heute es gehofft hatte. Klasse!

Honnef begann stark, drückte aufs Tempo. Klar: Ein Sieg sollte her. Dann wieder die alte Schwäche. Vereinzelt ließen sich Grün-Weiße aufs Klein-Klein-Spiel ein, was zu Ballverlusten und somit höherem Energiebedarf führte. Schließlich mussten die Bälle zurückerobert werden.

Nümbrecht kam zu ein paar guten Chancen. Glück für Honnef, dass den Gästen beim Abschluss manchmal der Mut verloren ging. So stand ein Gäste-Stürmer frei vor HFV-Keeper Nico Tischler und spielte dann einen Pass, anstatt selbst zu schießen. Das hätte das 1:0 sein müssen.

Stattdessen fasste sich in der 31. Minute der erst 18-jährige Atemlefeh Etiondem Konrad Morfaw ein Herz und brachte im zweiten Anlauf den Ball zum 1:0 im Gäste-Tor unter. Halbzeit!

Zu Beginn der zweiten Spielhälfte ließ Nümbrecht die Muskeln spielen. Gut, dass sich Honnef nicht zu unüberlegten, riskanten Abwehraktion hinreißen ließ, sondern besonnen agierte. So war denn auch nach zehn Minuten die Angrifsslust verspielt und der HFV dominierte immer mehr das Geschehen.

Folgerichtig gelang Leon Schubert in der 62. Minute das 2:0. Kurz vor dem Fünfer kam er an den Ball und musste nur noch einkicken. Coole Aktion. Zuvor hatte der Schiedsrichter nacheinander drei Honnefer Angriffe wegen Abseitsstellung abgepfiffen. Na, ja!

Nümbrecht-Homburg kam nun nicht mehr richtig auf die Beine, versuchte es einige Male mit überharten Aktionen.

In der 83. Minute tauschte Interimstrainer Benny Krayer Marco Peoetes für den starken Jan Zoller ein. Fünf Minuten später traf der Routinier zum 3:0. Der Käse war gegessen.

Krayer wusste es schon vor dem dritten Treffer: „Da kann nichts mehr passieren, da kann nichts mehr passieren.“ Nahm einen Schluck aus der Wasserflasche und rief dann den Torschützen zum 3:0 aufs Feld. Volltreffer!

Das war ein richtig guter, spannender Fußballnachmittag im Menzenberger Stadion, der mehr Zuschauer verdient gehabt hätte.

Nächsten Sonntag muss der HFV bei Bor. Lindenthal-Hohenlind bestehen. Die Borussia unterlag 0:1 in der Partie gegen Spitzenreiter SV Schlebusch. – Mit der Klasse von heute, dürfte eine Überraschung möglich sein.

 

 

 

 

 

 

 

 

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