Bad Honnef – In der kommenden Woche beginnen auf der Insel Grafenwerth die Arbeiten am zweiten und dritten Bauabschnitt des Förderprojektes „Grünes Juwel in neuem Glanz – Insel Grafenwerth“.

Die Bauabschnitte umfassen große Teile der Inselpromenade und den Bereich rund um das Brunnenhäuschen. Wie bereits beim ersten Bauabschnitt, liegt auch hier der wesentliche Gestaltungsgedanke in der Bewegung und Begegnung über Generationen hinweg im Einklang mit der umgebenden Naturlandschaft. So werden an der Rheinpromenade die Wegebeläge erneuert und neue Sitzmöglichkeiten mit einer hohen Aufenthaltsqualität geschaffen. „Die Standortgerechten und ansprechenden Bepflanzungskonzepte entlang der Promenade runden die Gestaltung ab und unterstreichen den weitläufigen parkähnlichen Charakter der Insel im mittleren Teil“, erklärt Carolin Böhm, Leiter des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün der Stadt Bad Honnef. Um dem Mehrgenerationengedanken Rechnung zu tragen, werden im Bereich des alten Spielplatzes neue multifunktionale Flächen für die sportliche Betätigung wie zum Beispiel Fußball, Streetball und Outdoorfitness entstehen.

Zum Einsatz kommen dabei viele Materialien und Bauweisen, die sich gerade im Hinblick auf das vergangene Hochwasser auch schon auf der Nordspitze der Insel bewährt haben. Besonders die hellen Wegebeläge tragen nicht nur zu einer optischen Aufwertung bei, sondern leisten auch einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz. Die helle Farbe reflektiert das Sonnenlicht an heißen Sommertagen, während die dunklen vorhandenen Asphaltdecken die Wärme speichern und so für eine Steigerung der Umgebungstemperatur sorgen. In diesem Zuge werden auch ganz bewusst die versiegelten Flächen insgesamt verkleinert.

Zu den nun beginnenden vorbereitenden Arbeiten gehören unter anderem die Demontage verschiedener Ausstattungsgegenstände wie etwa Bänke und Papierkörbe, die je nach Zustand an anderer Stelle im Stadtgebiet wiederaufgebaut werden können, ergänzt Philipp Siegel, Mitarbeiter des Fachdienstes Umwelt und Stadtgrün: „Leider müssen im Zuge der Bauarbeiten auch fünf Bäume gefällt werden, deren Verlust jedoch innerhalb der Maßnahme mit elf Ersatzpflanzungen ausgeglichen wird.“

Während der Arbeiten werden die verschiedenen Bereiche mit einem Bauzaun gegen unbefugtes Betreten der Baustelle gesichert. Es kann jedoch auch außerhalb der abgesperrten Bereich immer wieder zu kleineren Behinderungen des Fußgängerverkehrs kommen.

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Thomas Heinemann

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