Ein Beitrag von CORRCTIV zum Tag der Pressefreiheit:

Liebe Leserin, lieber Leser,

täglich erreicht uns der Hass, persönlich und digital, seitenlang begründet oder erschreckend kurz. Heute machen wir sichtbar, was zu oft im Verborgenen bleibt: Wir werden bedroht und es wird versucht, uns einzuschüchtern. In unserem Postfach landen dann Nachrichten wie diese:

»Bitte tut Deutschland einen Gefallen
und begeht Selbstmord.«

Diese permanente Drohkulisse ist eine Gefahr für die freie Berichterstattung. Ich möchte Ihnen zeigen, was inzwischen zum Normalzustand in unserem Arbeitsalltag geworden ist.

Jetzt in unseren Alltag eintauchen*

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Hass, Gewalt und Hetze – eingeschleust wie in einem trojanischen Pferd zersetzen sie unseren demokratischen Diskurs. Noch viel mehr: Angriffe gegen Journalistinnen und Journalisten gefährden die Grundfesten der Demokratie.

Heute zum Tag der Pressefreiheit ist der richtige Moment noch einmal zu betonen: Hass und Hetze dürfen nicht als legitimes Mittel in unserer Gesellschaft gelten. Es ist der richtige Moment zu zeigen: Die Grundlage für unsere Meinungsbildung ist eine freie Presse. Wir brauchen Transparenz und eine solide Faktenbasis für einen offenen Austausch.

Stellen Sie sich an unsere Seite und stehen Sie mit uns für diese Werte ein. Gemeinsam sind wir stärker als der Hass.

Herzlichen Dank.
Luise Lange & das Team von CORRECTIV

* Um einen ehrlichen Eindruck zu vermitteln und eine Debatte anzustoßen, haben wir uns entschieden, die Hassnachrichten in einer sehr expliziten Form zu veröffentlichen. Besonders heftige Formulierungen haben wir ausgespart.

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