Bad Honnef – Eines der größten Jugend-Hallenfußballturniere der Region ist am Sonntagabend nach zwei intensiven Turniertagen erfolgreich zu Ende gegangen. Insgesamt 30 Mannschaften hatten sich zum „Budenzauber“ angemeldet, darunter Nachwuchsteams renommierter nationaler und internationaler Vereine. Hochklassiger Jugendfußball, internationale Begegnungen und eine volle Halle sorgten für beste Stimmung bei Spielern, Betreuern und Zuschauern.
Zum Teilnehmerfeld zählten unter anderem der 1. FC Köln, FC Schalke 04, der Hamburger SV, der VfL Bochum sowie der 1. FC Kaiserslautern. Auch international war das Turnier stark besetzt: Mannschaften aus den Niederlanden, Estland und Polen verliehen der Veranstaltung ein echtes europäisches Flair. Witterungsbedingt mussten allerdings einige Teams aus dem Norden Deutschlands kurzfristig absagen.

Sportlich bot das Turnier spannende und faire Begegnungen in mehreren Altersklassen. Am Samstag sicherte sich der Nachwuchs des Bonner SC den Turniersieg in der Klasse U12. Bei den U14-Junioren setzte sich die polnische Mannschaft von Górnik Zabrze durch und unterstrich damit eindrucksvoll die internationale Qualität des Wettbewerbs. Den Abschluss des Turniertages bildete der Finalsieg der U16 von Viktoria Köln, die sich am Abend den Pokal sicherte.
Das Hallenturnier fand in diesem Jahr bereits zum zweiten Mal statt und hat sich innerhalb kurzer Zeit als feste Größe im Jugendfußball etabliert. Initiiert wurde die Veranstaltung von Christian Kendzia, Vorstandsmitglied des Jugendfördervereins (JFV), der gemeinsam mit zahlreichen Helferinnen und Helfern für einen reibungslosen Ablauf sorgte.

Am Samstag begrüßte Bürgermeister Philipp Herzog die Mannschaften, Trainer, Betreuer und Zuschauer offiziell. Im Gespräch mit Honnef heute hob er hervor, dass das Turnier nicht nur sportlich den Blick auf Bad Honnef gelenkt habe, sondern auch wirtschaftliche Impulse für die Stadt gesetzt habe. Viele der angereisten Teams und deren Begleitungen waren in örtlichen Hotels sowie in der Jugendherberge untergebracht und lernten auch die Vorzüge der heimischen Gastronomie kennen.
Ein weiterer Beitrag mit Ergebnissen und anderen Informationen folgt.










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