Königswinter-Niederdollendorf. Auch mehr als zwei Wochen nach der Bergung eines Autowracks aus dem Rhein bei Niederdollendorf ist die Identität der im Fahrzeug gefundenen menschlichen Überreste ungeklärt. Das Kriminalkommissariat 11 der Bonner Polizei setzt seine Ermittlungen fort.
Das Fahrzeug war am 18. August 2026 im Niedrigwasser des Rheins entdeckt und anschließend geborgen worden. Dabei wurden menschliche Knochen und Knochenfragmente gefunden.

Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei dem Wrack um einen Fiat 126, der Anfang der 1970er-Jahre gebaut wurde. Ein im Fahrzeug entdeckter Verbandkasten trägt ein Ablaufdatum aus dem Jahr 1971. Die Polizei geht deshalb davon aus, dass das Fahrzeug bereits seit langer Zeit im Rhein gelegen haben könnte.
Zahlreiche Hinweise sind nach dem Fund bei der Bonner Polizei eingegangen. Einen konkreten Zusammenhang mit einem zurückliegenden oder aktuellen Vermisstenfall konnten die Ermittler bislang jedoch nicht feststellen.
Die geborgenen Knochen und Knochenfragmente wurden inzwischen der Rechtsmedizin übergeben. Dort sollen sie molekulargenetisch untersucht werden. Die Untersuchung soll insbesondere dazu beitragen, die Identität der Person beziehungsweise der Überreste zu klären.
Die Bonner Polizei will nach Abschluss der Untersuchungen über die weiteren Erkenntnisse informieren.









