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Königswinter-Niederdollendorf. In der Schönsitzstraße in Königswinter-Niederdollendorf wurden am heutigen Nachmittag Pflastersteine entfernt, Baumschutzgitter abgebaut und Baumscheiben entsiegelt: Gemeinsam mit der Klimagruppe Königswinter e.V. setzte die Stadt Königswinter damit ein sichtbares Zeichen für mehr Klimaanpassung und Lebensqualität im öffentlichen Raum.
Mitarbeiter der Stadt sowie Mitglieder der Klimagruppe packten gemeinsam an, um versiegelte Flächen rund um Straßenbäume zurückzubauen und ihnen wieder mehr Raum zum Atmen und Wachsen zu geben. Ziel der Aktion ist es, die Baumscheiben zu vergrößern, damit Regenwasser besser versickern kann und die Bäume in heißen Sommern widerstandsfähiger werden.
„Wer Pflastersteine gegen Pflanzen tauscht, gewinnt mehrfach: Es verschönert die Umgebung, steigert die Biodiversität und verbessert das Mikroklima in Königswinter“, betonte Klimaanpassungsmanagerin Joana Pires Heise. Gerade in dicht bebauten Straßenräumen seien entsiegelte Flächen ein wichtiger Beitrag gegen Hitzeinseln und Starkregenfolgen.
Auch die Klimagruppe Königswinter e.V. sieht in solchen Maßnahmen großes Potenzial – nicht nur im öffentlichen Raum. Sie ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, auch private Flächen wie Garageneinfahrten, Stellplätze oder Schottergärten kritisch zu prüfen. „Oft reichen schon einige Quadratmeter, um mehr Regen im Boden zu halten, Schatten zu schaffen und neue Lebensräume für Insekten zu eröffnen“, so die Initiative.
Die Aktion war zugleich Teil des bundesweiten Wettbewerbs „Abpflastern“, an dem sich die Stadt Königswinter beteiligt. Der Wettbewerb wirbt dafür, unnötig versiegelte Flächen zurückzubauen und stattdessen Raum für Grünflächen, Artenvielfalt und natürliche Wasserspeicherung zu schaffen.










