Königswinter. Die Stadt Königswinter hat nach eigenen Angaben die Weichen für den künftigen Betrieb ihres Hallenbades und des Lemmerz-Freibades gestellt. Wie die Verwaltung mitteilt, hat der Stadtrat in seiner Sitzung am 8. Juni die PROVA Unternehmensberatung GmbH aus Hamm mit dem Betrieb beider Einrichtungen beauftragt.
Hintergrund ist das Auslaufen des bisherigen Betreibervertrages mit der Schwimmtreff Hallenfreizeitbad GmbH zum 31. Oktober 2026. Bereits seit 2024 habe die Stadt die Neuvergabe vorbereitet und dabei externe Berater hinzugezogen, um die Ausschreibung und die Anforderungen an einen künftigen Betreiber zu erarbeiten.
Der neue Betreiber soll den Angaben zufolge ab dem 1. November 2026 die Verantwortung übernehmen. Bereits im September sei eine schrittweise Einarbeitung vorgesehen, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen.
Für die Nutzerinnen und Nutzer des Hallenbades soll sich zunächst nichts ändern. Nach Angaben der Stadt bleiben die bisherigen Öffnungszeiten bestehen. Auch Kursangebote sowie die Nutzung durch Schulen und Vereine sollen unverändert fortgeführt werden.
Bürgermeisterin Heike Jüngling erklärte laut Mitteilung, oberste Priorität habe die Fortsetzung des Betriebs ohne Unterbrechungen. Ziel sei es, Planungssicherheit für Vereine, Schulen, Kursteilnehmende und die Öffentlichkeit zu gewährleisten.
Das Hallenbad wurde 2021 eröffnet und gilt als wichtiger Bestandteil der Sport- und Freizeitinfrastruktur der Stadt. Neben dem öffentlichen Badebetrieb finden dort Schwimmkurse, Gesundheitsangebote sowie Schul- und Vereinsschwimmen statt.
Auch das derzeit sanierte Lemmerz-Freibad soll künftig von PROVA betrieben werden. Die Fertigstellung des Freibades wird nach Angaben der Stadt derzeit für das Jahr 2028 erwartet. Dann feiert die Anlage zugleich ihr 75-jähriges Bestehen. Während der Freibadsaison soll der öffentliche Badebetrieb künftig schwerpunktmäßig dort stattfinden. Das Hallenbad werde in dieser Zeit jedoch weiterhin für Schulen, Vereine, Kurse und als Ausweichstandort bei schlechtem Wetter zur Verfügung stehen.
Die Stadt kündigte an, die Öffentlichkeit auch künftig über die weiteren Entwicklungen rund um beide Bäder zu informieren.










