Bad Honnef – Heute Mittag kam es in einem Mehrfamilienhaus im Siebengebirge zu einem gefährlichen Kohlenmonoxid-Austritt. Die alarmierten Einsatzkräfte rückten unter schwerem Atemschutz an und kontrollierten das Gebäude mit speziellen Messgeräten.
Zwei Bewohner mussten aufgrund erhöhter Kohlenmonoxidwerte medizinisch versorgt und durch den Rettungsdienst betreut werden. Für die übrigen unverletzten Hausbewohnerinnen und Hausbewohner – darunter auch mehrere Kleinkinder – wurde kurzfristig eine Betreuungsstelle eingerichtet. Das Deutsche Rote Kreuz Siebengebirge übernahm in einer nahegelegenen Unterkunft die Versorgung und Betreuung der Menschen. Die Feuerwehr dankte ausdrücklich für die schnelle Unterstützung.
Nach rund zwei Stunden konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben. Das Gebäude wurde abschließend gelüftet, erneut kontrolliert und schließlich an den zuständigen Bezirksschornsteinfegermeister übergeben. Auch der örtliche Energieversorger war während des gesamten Einsatzes vor Ort, um technische Ursachen auszuschließen und die Sicherheit der Anlage zu überprüfen.
Der Vorfall verdeutlicht erneut die Gefahr, die von Kohlenmonoxid ausgeht. Das Gas ist vollkommen geruchlos und kann in kurzer Zeit zu schweren Vergiftungen führen. Die Feuerwehr Bonn weist regelmäßig auf wichtige Vorsichtsmaßnahmen hin, etwa die Installation von Kohlenmonoxid-Warnmeldern oder die regelmäßige Wartung von Heizungsanlagen und Kaminen.
Weitere Hinweise und Informationen stellt die Feuerwehr Bonn auf ihrer Internetseite bereit.






