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Bad Honnef

Kreis will Berufliches Gymnasium für Gesundheit einrichten

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Wappen Rhein-Sieg-KreisRhein-Sieg-Kreis – Ein „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ soll am Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg des Rhein-Sieg-Kreises in Troisdorf eingerichtet werden. Die Mitglieder des Kreisausschusses gaben in ihrer gestrigen Sitzung einstimmig der Kreisverwaltung mit auf den Weg, einen entsprechenden Antrag über die Bezirksregierung Köln beim Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW zu stellen. Das neue Angebot soll im Rahmen eines Schulversuchs zum Schuljahr 2014 / 2015 eingerichtet werden.

Mit dem Modellversuch „Berufliches Gymnasium für Gesundheit“ wird das Ziel verfolgt, das Gesundheitswesen in der Region zu stärken und dem bestehenden Fachkräftemangel im Gesundheits- und Pflegebereich entgegenzuwirken. Die Absolventen erreichen im Rahmen des beruflichen Gymnasiums innerhalb von drei Jahren sowohl das Abitur, als auch berufliches Fachwissen. Darüber hinaus sammeln sie erste praktische Erfahrungen. Damit wird ein qualifiziertes Fundament für eine Berufsausbildung im Gesundheitswesen oder für ein Studium im medizinischen, pharmakologischen, gesundheitsökonomischen oder psychologischen Bereich gelegt.

Der Schulversuch wird in enger Kooperation mit der Bezierungsregierung Köln, der für den Schulversuch federführenden Bezirksregierung Düsseldorf und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW durchgeführt. Dem Georg-Kerschensteiner-Berufskolleg werden bei Genehmigung der Teilnahme am Schulversuch die notwendigen personellen und finanziellen Ressourcen nach Maßgabe der Festlegungen der beiden zuständigen Bezirksregierungen zur Verfügung gestellt. (hei)

 

 

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Bad Honnef

SPD-Breitseite gegen Verwaltung: Bei Stadtentwicklung würden Bürger mehr als “Hindernisse” angesehen

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Seit Monaten steht das bürgerunfreundliche Parkraumbewirtschaftungskonzept in der Kritik

Bad Honnef. Stadtgarten, Hockeyplatz, Parkraumbewirtschaftung – neben erzielten Erfolgen muss die Verwaltung auch viel Widerstand von Bürgerinnen und Bürgern verbuchen. Unter anderem provozieren die genannten Projekte großen Unmut. Die SPD fürchtet nun sogar Erfolglosigkeit bei der parteiübergreifend beschlossenen integrierten Stadtentwicklung.

Ursache für den Missstand sei für die Sozis, “dass Bürgermeister und Verwaltung die Politik und die betroffenen Bürgerinnen und Bürger weniger als Partner sondern mehr als Hindernisse auf dem Weg zu gewünschten Entscheidungen ansehen. Hindernisse die es möglichst geschickt zu umschiffen gilt”.

Die Verwaltung würde Fakten schaffen und Vorentscheidungen treffen, bevor sie die Bürger befrage, so Klaus Munk, Pressesprecher der Ratsfraktion. Verwaltungsvorschläge würden als alternativlos dargestellt und am Ende sei die Verwunderung über wachsenden Widerstand groß, wie in Sachen Stadtpark, bei der Parkraumbewirtschaftung, den Plänen zur Bebauung des Hockeyplatzgeländes. Auch den “Zusammenbruch” der Planungen des Pfarrheims bringt die SPD mit ihrer Kritik an der Verwaltung in Verbindung.

Munk betonte, es sei sehr gut gewesen, mit den Bürgerinnen und Bürgern das Konzept für die zukünftige Gestaltung der Stadt bereits im Entwurf zu diskutieren, “das hilft aber nichts, wenn man dann bei den konkreten Einzelprojekten Politik und Betroffene vor vollendete Tatsachen stellt. Man muss im Gegenteil alle bei jeder einzelnen Planung so früh wie möglich mit ins Boot nehmen”.

In dieser Hinsicht sei es bei den Verantwortlichen der Stadt dringend an der Zeit “umzudenken”. Ansonsten wachse die Gefahr, dass der große Wurf, wie schon so oft in der Vergangenheit, im “Klein-Klein-Gezerre” unterginge.

Unterdessen wurde bekannt, dass die Stadt immer noch keine Kostenschätzung zum Bürgerbegehren der Initiative “Rettet den Stadtgarten” abgegeben hat. Erst wenn diese Kostenschätzung vorliegt, kann die Initiative mit der Sammlung von Unterschriften beginnen.  Um das Bürgerbegehren zum Erfolg zu führen, müssen mindestens 1.658 Unterschriften gesammelt werden.

Bereits am 2. Juli veröffentlichte die Stadtverwaltung den Aufstellungsbeschluss des Ausschusses für Bauen, Planung und Stadtentwicklung zur Bebauung des nördlichen Stadtgartens. Mit dem Bürgerbegehren will die Bürgerinitiative eine Bebauung des Biotops mit seiner vielfältigen Pflanzen- und Insektenkultur verhindern. Unter anderem befinden sich dort Wiesen und Pflanzen für vom Aussterben bedrohte Bienen. Viele Schulen schaffen andererseits zurzeit an unterschiedlichen Orten Lebensräume für Insekten, so die Löwenburgschule und Schloss Hagerhof. Auch die CDU hat einen Antrag zur Schaffung von Bienenweiden gestellt. Die Stadt selbst hat sich der Aktion „Bad Honnef summt!“ angeschlossen, eine Aktion des Netzwerkes „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“.

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Bad Honnef

Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung übernimmt Commundo

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v.l.n.r: Christian Wenig (Gateway Real Estate AG), Matthias Heppner (Gateway Real Estate AG), Stefan Weishaupt (stv. Leiter der Fortbildungsakademie), Karl-Josef Gens (Leiter der Fortbildungsakademie), Otto Neuhoff (Bürgermeister), Arno Bendels (Leiter der Landesfinanzakademie) und Manfred Hillenbrand (Gateway Real Estate AG).

Bad Honnef. Die Gateway Real Estate AG, eine börsennotierte Immobilienaktiengesellschaft, als Eigentümerin des Tagungshotels Commundo hat sich mit dem Land Nordrhein-Westfalen darauf geeinigt, dass künftig die Fortbildungsakademie der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen das Gebäude nutzen wird. Zum 01. Oktober 2018 verlagert die Finanzverwaltung den Betrieb der Akademie von Bonn-Bad Godesberg auf die rechte Rheinseite. Damit gewinnt Bad Honnef eine wichtige Landesinstitution, die den Bildungsstandort stärken wird.

Zukünftig werden hier die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Finanzverwaltung NRW fortgebildet. Dies reicht von Schulungen zu Steuerrechtsänderungen bis zum Training der Führungskräfte.

Der Dienstleistungsvertrag wurde langfristig geschlossen. Die Liegenschaft ist zwar mit 100 Zimmern und 15 Tagungsräumen großzügig ausgelegt, wird aber voraussichtlich auch weitere Kapazitäten in ortsansässigen Hotels erfordern.

Bürgermeister Otto Neuhoff sagte während der gemeinsamen Pressekonferenz von Stadtverwaltung, Vertretern der Fortbildungsakademie und des Eigentümers Gateway Real Estate AG: „Für Bad Honnef als Tagungs- und Bildungsstadt ist die Fortbildungsakademie ein wichtiger Gewinn. Besonders freut mich, dass wir auch den Bereich der öffentlichen Bildungsinstitutionen wie zu Beginn der Einrichtung als Führungsakademie der Bundespost weiterhin in Bad Honnef vertreten haben. “

„Wir beschäftigen in unserer Verwaltung mittlerweile knapp 30.000 Menschen und können nun unserem gestiegenen Ausbildungs- und Fortbildungsbedarf viel besser gerecht werden“, erläuterte Arno Bendels, Leiter der Landesfinanzschule NRW. „Die neue Akademie in Bad Honnef ist für unsere Fortbildungszwecke bestens geeignet, während wir den Standort Bonn-Bad Godesberg für die Ausbildung von Nachwuchskräften nutzen können.“

Karl-Josef Gens, Leiter der Fortbildungsakademie und künftiger Hausherr, fügte hinzu: „Die Einrichtung in Bad Honnef erfüllt alle Ansprüche an eine moderne und freundliche Tagungsstätte. Die Beschäftigten der Finanzverwaltung werden hier optimale Rahmenbedingungen für Ihre Fortbildungsveranstaltungen vorfinden.“

 

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Bad Honnef

10 Wochen Pilates und Faszientraining mit NRW-Staatssekretärin

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Staatssekretärin
Andrea Milz | Foto: Land NRW / R. Sondermann

Bad Honnef. Faszientraining und Pilates unter Anleitung einer echten Staatssekretärin – wer Interesse hat, ist beim TV Eiche richtig.

Vom 5. August bis zum 7. Oktober 2018 (immer sonntags) jeweils um 12:15 Uhr, bietet der TV Eiche ein 55-minütiges Faszientraining an, ergänzt um Elemente aus Pilates. Kursleiterin ist Andrea Milz, NRW-Staatsministerin für Sport und Ehrenamt.

Seit einigen Jahren spielen die Faszien in Sport und Medizin eine immer größere Rolle. Sie können ohne gezielte Bewegung verkleben und dadurch Probleme verursachen. Es werden verschiedene Methoden gezeigt, die auch im Alltag genutzt werden können, um sich wieder wohler, gesünder und leistungsfähiger zu fühlen.

Stattfinden wird dieses elastische Training in der Sporthalle auf der Sportetage, Berck-Sur-Mer-Straße 1. Teilnehmer, die keine Vereinsmitglieder sind, zahlen für diese 10 Einheiten 60 Euro. Mitglieder und Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

Nähere Informationen und Anmeldung in der Geschäftsstelle des TV Eiche, Berck-sur-Mer-Straße 14 (02224) 9698-19 und -20, bei Gaby Hoffmann, fitness@tv-eiche.de oder auch direkt bei der Kursleiterin Andrea Milz.

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