Kreis zeigt sich irritiert über BUND-Aussage zu Gesprächsangebot

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R(h)einspaziert 2022 soll im August auf der Insel stattfinden

Bad Honnef/Rhein-Sieg-Kreis – Der Rhein-Sieg-Kreis ist über die Information des BUND an die Presse irritiert, der Kreis habe ein Gesprächsangebot über den weiteren Umgang mit Events auf der Insel Grafenwerth abgesagt und die Stadt Bad Honnef habe noch nicht reagiert. 

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Es habe keine Absage gegeben, teilt die Pressestelle des Landrats am Nachmittag auf Anfrage von „Honnef heute“ mit. Vielmehr sei gestern (21.6.2022) ein Schreiben des Landrates unter Einbeziehung des Bürgermeisters von Bad Honnef an den BUND mit einem Gesprächsangebot für August verschickt worden, „um die generelle Zusammenarbeit mit dem Rhein-Sieg-Kreis als UNB und dem BUND in den Focus zu nehmen. Im Vorfeld sei BUND-Sprecher Achim Baumgartner darauf hingewiesen worden, „dass der Rhein-Sieg-Kreis sich „im Hinblick auf die laufenden Gerichtsverfahren und weitere anstehende Entscheidungen in der Sache noch nicht äußert“. Baumgartners Angebot sei dankend zur Kenntnis genommen worden. Dass der Sprecher „hier von einer Absage des Kreises spricht irritiert doch sehr“.

Auch die Stadt Bad Honnef teilt mit, Landrat Sebastian Schuster habe als Untere Naturschutzbehörde in Abstimmung mit Bürgermeister Otto Neuhoff dem Wunsch nach einem gemeinsamen Gespräch in seiner Antwort vom 20.06. gerne entsprochen.

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1 Kommentar

  1. Die Zusage des Landrates für ein allgemeines Gespräch hat den BUND erst am 23.06.2022 per Briefpost erhalten. Es ist gut, wenn es hier zu einem Austausch kommt, den wir allerdings gerne vor einem erneuten Bescheid vorgenommen hätten. Die „Kenntnisnahme“ in der Mail vom 13.06.2022 haben wir allerdings zunächst als Absage gewertet, da aus ihr für uns keine Handung ableitbar war. Es wurde kein Gespräch in Aussicht gestellt.

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