Kreisausschuss: Keine Windenergie auf dem Asberg

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Bad Honnef | In die unmittelbare Nachbarschaft des Siebengebirges passen keine Windräder. Das ist der gemeinsame Nenner, auf den sich die Kreistagsfraktionen der CDU, SPD, Grüne und FDP in einem gemeinsamen Resolutionstext geeinigt haben, der am heutigen Montag im Kreisausschuss verabschiedet worden ist.

Auf Einladung des Bad Honnefer CDU-Kreistagsabgeordneten, Jörg Erich Haselier, der gemeinsam mit seinem Fraktionskollegen Klaus Döhl einen Resolutionstext initiiert hatte, haben sich die umweltpolitischen Sprecher aller Fraktionen getroffen, um sich auf den Wortlaut einer nunmehr gemeinsam getragenen Resolution zu einigen.

„Mit der Resolution soll erreicht werden, dass keine Windenenergie auf dem Asberg installiert werden soll“, so Jörg Erich Haselier und Klaus Döhl.

Die Resolution nimmt ausgewogen zum wichtigen Thema Windenergie Stellung. Die Fraktionen im Kreistag legen Wert darauf, dass die zur Energiewende notwendige Windenergie nur die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung erhält, wenn die Standorte dafür geeignet sind. Hierzu zählt der geplante Standort am Asberg aus Sicht der Unterstützer der Resolution nicht. Die geplanten Windräder stören zum einen das besondere Landschaftsbild des Siebengebirges, zu anderen belasten sie auch optisch den Einstieg in das kulturgeschichtlich bedeutende Mittelrheintal. Gleichzeitig sehen die Antragssteller auch die Erhaltungsziele des Naturschutzgebietes Siebengebirges sowie das zu Schutzzwecken ausgewiesene Natura-2000-Gebiet mit Europadiplom besonders gefährdet. Gesondert aufgenommen wurden auch die Bedenken wegen der möglichen Gefährdung bedrohter Arten, wie z.B. dem Schwarzstorch.

„Der Tag der Kreisausschusssitzung ist ein guter Tag für das Siebengebirge“, erklären CDU-Kreistagsabgeordnete Jörg Erich Haselier und Klaus Döhl. „Er macht das Vorhaben auf dem Asberg ein Stück weit unwahrscheinlicher.“

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