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Leserbrief: Richtigstellung der CDU-Behauptung zur Verhinderung eines Kindergartenbaus im nördlichen Stadtgarten

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Im ihrem Artikel „CDU fordert einen offenen und ehrlichen Dialog zum Thema Stadtgarten” behauptet die CDU, der Sprecher der Bürgerinitiative, Heinz Jacobs, hätte vor einigen Jahren bereits die Ansiedlung eines Kindergartens im nördlichen Stadtgarten verhindert.

Diese Aussage ist objektiv falsch. Hier die Fakten: Der Kindergarten „Parkkindergarten Hagerhof integratives Montessori Kinderhaus GmbH“ in der Bernhard-Klein-Straße war 2011 von einem massiven Sanierungsstau betroffen. Doch anstelle einer Sanierung wünschte der Träger, vertreten durch seinen Geschäftsführer Hansjörg Tamoj, unbedingt einen Neubau im nördlichen Stadtgarten, unmittelbar an der B42.

Dieser Neubau wurde vom Bauausschuss bewilligt und der Bebauungsplan am 7. Mai 2011 im „Rundblick“ veröffentlicht.

Gegen diesen Plan wurden bei der Stadt zahlreiche Stellungnahmen seitens der Bad Honnefer Bürgerschaft eingereicht, u.a. auch von Heinz Jacobs, vorrangig jedoch von zahlreichen Eltern kleiner Kinder, die es nicht hinnehmen wollten, dass ihre Kinder zukünftig Dauerlärm und schädlichen Giftstoffen ausgesetzt werden sollten.

Zusätzlich formierte sich auch Widerstand von benachbarten Kindergärten, die in unmittelbarer Nähe des neu zu errichtenden Kindergartens angesiedelt sind und die „Kindergartendichte“ auf engstem Raum monierten.

Damals hat die Stadtverwaltung den Bürgerwillen geachtet, das Bauvorhaben gestoppt und ein Finanzierungsmodell zur Sanierung des alten Kindergartenstandortes entwickelt. Dieses Konzept wurde seinerzeit von allen involvierten Parteien, Ausschüssen und Gremien akzeptiert. Der General-Anzeiger berichtete mehrfach darüber u.a. in seiner Online-Ausgabe vom 03.05.2012: „…Es war richtig, die Reißleine zu ziehen… Was heißt: Träger und Stadt einigten sich, die Sanierung am Altstandort voranzutreiben…“ (siehe http://www.general-anzeiger-bonn.de/region/Kinder-ziehen-in-Asyl-Neubau-Geb%C3%A4ude-im-Lohfeld-ist-Ausweichquartier-article753842.html)

Die BI erinnert die CDU an ihre Forderung in der Überschrift „.. ehrlicher Dialog zum Thema Stadtgarten“.

Ulrike Holtkamp

BÜRGERINITIATIVE “RETTET DEN STADTGARTEN BAD HONNEF”

Texte unter dieser Rubrik werden in voller Länge und unbearbeitet übernommen.

Die Redaktion

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Prima Wetter – miese Hinterlassenschaften

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Bad Honnef – Petrus hat es an den Feiertagen sehr gut mit uns gemeint. Verständlich also, dass es Menschen bei schönem Wetter ins Grüne zog und sie es sich dort beim Grillen schmecken lassen wollten.

Das sei besonders denen gegönnt, die nicht in einem Haus mit Garten wohnen können. Unverständlich ist aber, warum es den Grillmeistern oder Grillmeisterinnen nicht gelingt, ihren Dreck wieder mitzunehmen oder zumindest alles zusammen in einen großen Müllsack neben die Mülleimer zu stellen. Stattdessen müssen sich Spaziergängerinnen und Spaziergänger zum Ausruhen neben Müllhaufen setzen.

Anstand und Verantwortungsbewusstsein – vielleicht sollten das neben der Digitalisierung auch Schwerpunkte der Bildungsarbeit sein.

Ulla Studthoff

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Leserinnenpost: Ja zum Baustopp!

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Den Aussagen, die Herr Ost in seinem Leserbrief vom 3. Januar 2019 im GA auf Seite 18 trifft, möchte ich entschieden widersprechen: Den Mitgliedern unserer Bürgerinitiative Egoismus vorzuwerfen, halte ich angesichts von 4.416 Unterschriften beim Bürgerbegehren für ziemlich verwegen. Ich selbst wohne in der Bahnhofstraße und kämpfe als Gründungsmitglied der Bürgerinitiative und als mündige Bürgerin aus politischer Verantwortung für die Einhaltung von Werten, die zur Identität unserer Stadt gehören: Stadtgrün, Lebensqualität und Räume für Erholung und Freizeitgestaltung.

Der Löwe bleibt: Wer hätte das je bestritten? Aber unmittelbar neben dem Löwen soll eine Zufahrtsstraße gebaut werden. Damit wird auch der mittlere Teil des Stadtgartens erheblich geschädigt. Herr Ost fordert eine Prüfung des Bauvorhabens, ohne zu konkretisieren, was denn nun geprüft werden sollte. Denn alle prüfungsrelevanten Faktoren sind bekannt: der Dauerstresslärm von Bahn und B42, der an sich schon jede Wohnbebauung ausschließt, die Schadstoff- und Feinstaubbelastung durch schwerölbetriebene Schiffe, Bahn und B42, das Überschwemmungsgebiet, das nach §78 Wasserhaushaltsgesetz eine Wohnbebauung ausschließt, und das wertvolle Biotop mit streng geschützten Tierarten, das die bekannten thermischen Defizite unserer Stadt auszugleichen versucht. Außerdem hat der Bauausschuss in seinem Beschluss, den nördlichen Stadtgarten zu bebauen, ausdrücklich den Bebauungsplan im beschleunigten Verfahren ohne Umweltprüfung aufgestellt. Was also sollte noch geprüft werden?

Herr Ost verschweigt obendrein, dass der Gesetzgeber ausdrücklich den Bürgerinnen und Bürgern nur zu Beginn des Bauleitplanverfahrens die einzige Chance bietet, das Bauprojekt zu verhindern. Am Ende einer Prüfung besteht diese Chance nicht mehr. Alle Bauprojekte, bei denen dieser Termin versäumt wurde, werden von der Stadt durchgezogen: Floßweg, Sportfläche St. Josef, Hockey- und Bolzplatz. Deshalb können nur jetzt die Bürgerinnen und Bürger die einzige Chance, die sie haben, nutzen, ein völlig unsinniges Bauprojekt zu verhindern, indem sie beim Bürgerentscheid mit JA zum Baustopp stimmen.

Heike de Weerth, Bürgerinitiative „Rettet den Stadtgarten!“

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Kontroverse um „Schmuddelecke“

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In meinem Leserbrief habe ich die Formulierung unmissverständlich in den Zusammenhang von Feinstaubbelastung und Lärm von B 42 und Bundesbahn gestellt und betont, dass es für Familien mit Kindern gesündere Baugebiete auch in Bad Honnef gibt.

Mir geht es um den Erhalt von Stadtgrün und ich hätte als Stadtgrün auch das Baumschulwäldchen gern erhalten.

Wie Herr Lübberin, billige auch ich jedem zu, anderer Meinung zu sein. Setze mich im Meinungsstreit auch gern kämpferisch auseinander. Dabei wähle ich, je nach Bedeutung, als Waffe Florett oder Säbel.

Wer allerdings Worte bewusst und gewollt aus dem Zusammenhang löst um dadurch Effekt zu erhaschen, der verliert meinen Respekt.

Da wechselt Herr Lübberin in der Auseinandersetzung von Florett oder Säbel auf Mistgabel und das gefällt mir nicht.

PS.: Auch mit einer Mistgabel lässt sich Feinstaub und Lärm nicht aus der „Schmuddelecke entfernen.

K. Merten

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Juni, 2019

01Jun11:0022(Jun 22)15:00Weltbaustelle Infostand am Marktplatz Bonn

18Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Bildung, Sport, Kultur und Soziales - 25/X

19Jun16:0018:00Sitzung Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Bauen - 29/X

19Jun19:0021:00Vom Beueler Becher zu Bonn blüht und summt - wie wir die Stadt mitgestalten

20Jun15:0016:30Tanz mit

20Jun20:30Akustik Folk Session

21Jun17:0020:00Critical Mass Sieg(burg)

24Jun17:0018:30Grüner Stadtspaziergang - Flora und Fauna an Wegen und Wänden

SENAY DUZCU

Hitler war eine Türkin?!17. Mai 2019
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