Bad Honnef. Eine Leserin aus der Region schildert ihren Unmut über den Zustand mehrerer Straßen im Stadtgebiet – und spart dabei nicht mit deutlicher Kritik an der Qualität jüngster Reparaturarbeiten.
Besonders im Fokus steht das Honnefer Kreuz. Über längere Zeit hinweg sei der Asphalt dort an vielen Stellen beschädigt gewesen. „Ich habe versucht, die stoßdämpfer- und achsfeindlichen Stellen möglichst zu umfahren – was für nachfolgende Autofahrer vermutlich merkwürdig aussah“, berichtet sie.
Als schließlich Straßenbauarbeiten begannen, keimte Hoffnung auf. „Endlich“, so die erste Reaktion. Doch die Ernüchterung folgte schnell: Nach Abschluss der Arbeiten habe sich die Situation sogar verschlechtert. „Das Gerumpel ist stärker als vorher. Warum stehen die Ränder der geflickten Stellen über dem alten Fahrbahnbelag?“, fragt die Leserin. Für sie wirkt die Ausführung der Arbeiten wenig überzeugend.
Zum Vergleich verweist sie auf ihre Erfahrungen im benachbarten Unkel. Dort sei ein plötzlich entstandenes Schlagloch zunächst mehrfach provisorisch mit Split verfüllt worden – ohne dauerhaften Erfolg. „Dann wurde die Stelle großzügig und fachgerecht repariert – ohne jede Beeinträchtigung des Fahrkomforts. So sollte es sein.“
In Bad Honnef hingegen sieht die Leserin ein grundsätzliches Problem. Mehrere stark frequentierte Straßen befänden sich ihrer Einschätzung nach in einem „erbärmlichen Zustand“. Konkret nennt sie die Hauptstraße in Richtung Rhöndorf, die Weyermannallee sowie „Am Saynschen Hof“. Mit dieser Meinung stehe sie nicht allein.
Die Schilderung wirft Fragen nach der Qualität von Straßenunterhaltung und -sanierung im Stadtgebiet auf. Gerade bei viel befahrenen Strecken erwarten Verkehrsteilnehmer nachhaltige Lösungen statt kurzfristiger Ausbesserungen.
Die Redaktion gibt die Lesermeinung inhaltlich wieder.











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