Neuhoff: „Offline- und Onlineangebote intelligent verknüpfen“

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Bad Honnef. Ohne Digitalisierung geht heute nichts mehr, so die Stadt Bad Honnef. Damit Händlerinnen und Händler sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister ihre Chancen bestmöglich nutzen und Risiken minimieren, setzt sie das Projekt „Online-Plattform – Mein Bad Honnef“ um.

Bürgermeister Otto Neuhoff ist der Auffassung, der stationäre Einzelhandel könne sich den Online-Handel zu Nutze machen und beide Vertriebswege könnten sich wunderbar ergänzen. „Einzelhändlerinnen und -händler, die Offline- und Onlineangebote intelligent verknüpfen, behaupten sich besser am Markt als die ausschließlich stationäre Konkurrenz“, so Neuhoff.

Nach einer im Frühjahr dieses Jahres durchgeführten Händlerumfrage will die Stadt den nächsten Schritt gehen und die Geschäftsleute über Herausforderungen und den Umgang mit Digitalisierung und E-Commerce  am 17. Mai 2018 informieren.

Darüber hinaus erklären Experten der Digitalagentur Scholz & Volkmer die geplante Einkaufsplattform, legen die Stärken des auf Bad Honnef zugeschnittenen Konzepts dar, berichten aus ihrer Sicht über die Vorteile „und warum es sich lohnt dabei zu sein“.

Zu dieser Veranstaltung sind alle in der Stadt ansässigen Einzelhändlerinnen und –händler sowie Dienstleisterinnen und Dienstleister herzlich eingeladen. Der Vortrags- und Infoabend findet statt am Donnerstag, 17. Mai 2018, in der Zeit von 19:00 bis 20:30 Uhr im Foyer des Rathauses, Rathausplatz 1.

Um Anmeldungen wird gebeten bei Andrea Hauser, E-Mail andrea.hauser@bad-honnef.de, Telefon 02224 184 123

Die Stadt investiert einen Betrag von rund 100.000 Euro in das Online-Projekt, das Land Nordrhein-Westfalen fördert das Projekt mit der gleichen Summe.

Kritiker halten den Bad Honnefer Markt für eine solche Plattform für viel zu klein und sähen größere Chancen in einem Angebot für den gesamten Rhein-Sieg-Kreis. Ebenfalls wird der Stadt vorgeworfen, dass heimische Anbieter nicht in das Onlineprojekt einbezogen wurden, wie es unter anderem die SPD vorgeschlagen hatte.

 

Anmerkung von Andrea Hauser, Wirtschaftsförderung der Stadt Bad Honnef:

Die unten stehende heute auf „Honnef heute“ veröffentlichte Aussage stimmt mit den Fakten nicht überein und stellt somit eine unzutreffende Nachricht dar. Anders als gemeldet, sind heimische Anbieter in das Projekt einbezogen worden, worüber in verschiedenen Gremien – Bau- und Vergabe sowie Haupt- und Finanzausschuss – informiert wurde.

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