Offener Brief der Jungen Union: Das Wappen ist keine Spielwiese des Bürgermeisters

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Bad Honnef | Die Junge Union Bad Honnef fordert Bürgermeister Otto Neuhoff  auf, von der Änderung des Stadtwappens Abstand zu nehmen. Gestern schickte sie ihm einen offenen Brief, in dem sie klar macht, dass sie die Idee einer Imagekampagne, um die Attraktivität der Stadt zu steigern, grundsätzlich begrüßt. Für eine gute Imagekampagne müsse jedoch keine Änderung des Stadtwappens vorgenommen werden, so die Vorsitzende Mauricia Siegler von Eberswald. Weiter: „Gut gemeint ist eben nicht immer gut gemacht!“.

Die Bad Honnefer Bürgerinnen und Bürger müssten nicht für den Ort begeistert werden – sie seien es bereits, teilt Siegler von Eberswald weiter mit. „Eine Veränderung des Wappens weckt Emotionen, aber nicht in die wünschenswerte Richtung. Die Bürgerinnen und Bürger können sich nicht für ein neues Stadtwappen verbürgen, wenn sie sich daran vorab nicht beteiligen konnten“, ergänzt der Geschäftsführer Jerald Birenfeld. Durch die nicht zu übersehenden Plakate in der ganzen Stadt sei zwar Aufmerksamkeit erzeugt worden, diese dürfe jedoch nicht mit Bürgerbeteiligung verwechselt werden.

„Das Wappen ist keine Spielwiese des Bürgermeisters, sondern ein essentieller Bestandteil der Bad Honnefer Identität“, erklärten Siegler von Eberswald und Birenfeld und fordern: „Herr Bürgermeister, zerstören Sie nicht unsere historische Identität!“