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Rhein-Sieg-Kreis – „Schwerpunkt Digitalisierung“ mit diesen Worten hat der Landrat u.a. den gerade verabschiedeten Haushalt versehen. „Dass dies dringend notwendig ist, wurde nicht nur in den vielen weiterführenden Anträgen der SPD-Fraktion deutlich, die dringend ein Digitalisierungskonzept für die Kreisverwaltung eingefordert haben“, so die digitalpolitische Sprecherin Nicole Männig-Güney.

Erst jetzt wurde wieder deutlich: es fehlt vielfach an den einfachsten Angeboten, die bereits seit Jahren möglich sind, z.B. dem online Zulassungsverfahren, das in anderen Kommunen seit langem genutzt werden kann.

Erschreckend ist die Aussage der Kreisverwaltung: „wir arbeiten daran, aber wann es genau kommt, wissen wir noch nicht.“

Ein Verfahren, das seit 1.10.2017 eingesetzt werden könnte und in anderen Kommunen auch eingesetzt wird, ist im Rhein-Sieg-Kreis „in Vorbereitung“. „Gerade in einem Flächenkreis, wie dem Rhein-Sieg-Kreis, müssen online Verfahren möglichst schnell zum Einsatz kommen, um lange Wege zu vermeiden und einen bürgerfreundlichen Service anbieten zu können“, so SPD-Kreistagsabgeordnete Gisela Becker.

Wenn der Landrat seinem selbstgenannten Schwerpunkt „Digitalisierung“ gerecht werden will, muss er hier endlich von der Bremse steigen und Tempo machen! Dazu fordert die SPD Kreistagsfraktion mit einem Antrag einen konkreten Zeitplan zur Einführung. „Ein Zeitplan, der mehr als drei Monate bis zur Einführung vorsieht, wäre für die SPD allerdings kaum noch akzeptabel, nachdem schon so viel Zeit vergangen ist“, stellt SPD-Fraktionsvorsitzender Denis Waldästl fest.

Ein Beitrag der SPD-Kreistagsfraktion

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