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Bad Honnef. Mit seinem vierten Solo-Programm kehrte Gregor Pallast im Dezember 2025 auf die Kabarettbühnen zurück – dorthin, wo politischer Witz Haltung zeigt und Pointen nicht beim ersten Applaus verpuffen.
In „Pallast der Republik“ serviert er messerscharfe Analysen, bissige Satire und einen Blick auf die Republik, der so klar ist, dass er manchmal wehtut. Politik wird bei ihm seziert, Medien werden entlarvt, und das Publikum? Wird gefordert – und am Ende belohnt.
Auch die Kirche hat er in sein Programm aufgenommen. „Souverän deckt Pallast Heuchelei und Trickserei auf. Messen mit zweierlei Maß? Nicht mit ihm. Warum ist eigentlich die Strafe für den Missbrauch Schutzbefohlener in der katholischen Kirche ein Versetzungs-, die zweite Ehe aber ein Kündigungsgrund?“, schreibt kultur-kritik.net.
Zurück aus der „politischen Reha“
Zweieinhalb Jahre lang war Pallast von den Kabarettbühnen verschwunden. Ob er die Welt beim Entgleisen beobachtet oder den Irrsinn systematisch gesammelt hat, bleibt offen. Sicher ist: Er ist zurück – und knüpft nahtlos an seine frühere Schärfe an.
Im Herbst war er mit einem Kurzprogramm beim ersten Bad Honnefer Kleinkunstpreis zu sehen. Im Januar präsentierte er sein Programm „Pallast der Republik“ im Kölner Senftöpfchen.
Zwischen Klassenzimmer und Kabarett
Im Hauptberuf steht Pallast vor der Tafel: Am Siebengebirgsgymnasium Bad Honnef unterrichtet er Biologie und Sozialwissenschaften. Die Erfahrungen aus dem Schulalltag fließen dabei immer wieder in sein Bühnenprogramm ein – mal subtil, mal direkt.
Heimspiel im Pantheon
Am 11. April 2026 gibt Gergor Pallast eine Zusatzvorstellung im Bonner Pantheon. Beginn ist um 20 Uhr. Tickets können hier online gekauft werden.











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