Polizist aus Bad Honnef ist jetzt Chef der Polizeiwache Ramersdorf

Erster Polizeihauptkommissar Stefan Scharfenstein leitet den Einsatz der Polizei auf Pützchens Markt.

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Stefan Scharfenstein - Foto: Polzei Bonn

Bonn/Bad Honnef – Bad Honnef ist jetzt auch beim Thema Sicherheit und Ordnung ganz vorn. Jedenfalls wenn man berücksichtigt, dass der neue Chef der Polizeiwache Ramersdorf aus der Badestadt kommt, genau aus Aegidienberg.

Seit dem 1. September 2022 leitet der Erste Polizeihauptkommissar (EPHK) Stefan Scharfenstein die Polizeiwache Ramersdorf. Der 59-Jährige folgt auf EPHK Gerd Peter, der am 31.08.2022 pensioniert wurde. Stefan Scharfenstein blickt auf mehrere Jahrzehnte Einsatzerfahrung zurück. Unter anderem war er Dienstgruppenleiter auf der Einsatzleitstelle der Bonner Polizei, der Polizeiwache Bad Godesberg und der City-Wache in der Bonner Innenstadt. Zuletzt leitete er die Führungsstelle der Polizeiinspektion 1 der Bonner Polizei. Der in Bad Honnef aufgewachsene und lebende Vater dreier volljähriger Töchter und seit drei Jahren stolzer Großvater ist in Bad Honnef kein Unbekannter. Scharfenstein ist Mitglied des Bad Honnefer Stadtrats und Chef der Bad Honnefer Funkamateure.

Erster großer Einsatz: Pützchens Markt

Als erste große Aufgabe muss Stefan Scharfenstein dafür sorgen, dass das MegaEvent Pützchens Markt, das vom 9. bis 13.9. in Pützchen stattfindet, ruhig über die Bühne geht.

Eine starke Polizeipräsenz, das frühzeitige und konsequente Einschreiten der gemeinsamen Fußstreifen mit dem Ordnungsaußendienst der Bundesstadt Bonn, das Aussprechen von Betretungsverboten für Straftäter sowie der erstmalige Einsatz der polizeilichen Videobeobachtung zur Verhinderung von Straftaten sind die Kernpunkte der polizeilichen Einsatzkonzeption der Bonner Polizei für Pützchens Markt 2022.

Der Jahrmarkt beginnt dieses Jahr am Freitag, 09.09.2022, und endet nach fünf Tagen traditionell mit dem abendlichen Feuerwerk am Dienstag, 13.09.2022.

„Die Gewährleistung der größtmöglichen Sicherheit für alle Besucher*innen ist unser oberstes Ziel. Nach der zweijährigen Veranstaltungspause haben wir uns gemeinsam mit Stadt Bonn, der Feuerwehr sowie den Rettungs- und Sanitäts-diensten vorbereitet. Wir greifen dabei auf ein bewährtes Sicherheitskonzept zurück. Das haben wir auch in diesem Jahr wieder aktualisiert und um die Komponente der polizeilichen Videobeobachtung erweitert“, so der neue Leiter der Polizeiwache Ramersdorf und Einsatzleiter, Erster Polizeihauptkommissar Stefan Scharfenstein.

Marktschule wird zur Koordinierungsstelle

Für die Dauer des Jahrmarktes werden die Bonner Polizei, die Feuerwehr und das städtische Markt- und Ordnungsamt in der Marktschule wieder eine gemeinsame Koordinierungsstelle einrichten. Vor dort aus werden die Einsätze auf dem 80.000 Quadratmeter großen Gelände und die Besucherströme durch den Veranstalter mit mehreren Kameras live beobachtet.

Gemeinsame Fußstreifen, frühzeitiges Einschreiten und Betretungsverbote

Die Polizei und der städtische Ordnungsaußendienst werden auf dem Festgelände und den Zufahrtsstraßen für die Besucher während der gemeinsamen Fußstreifen leicht ansprechbar sein. „Wir werden frühzeitig und konsequent gegen Krawall-macher und Straftäter vorgehen und ihnen Betretungsverbote aussprechen“, kündigt Einsatzleiter Stefan Scharfenstein an. Erstmalig wird die Bonner Polizei auf Pützchens Markt zur Verhinderung von Straftaten an zwei Stellen die Videobeobachtung zu den relevanten Zeiten einsetzen. Ein Kameraturm wird auf dem zentralen Platz des Marktgeländes aufgestellt. Dort kam es in der Vergangenheit insbesondere in den Abend- und Nachtstunden immer wieder zu Körperverletzungen unter überwiegend jungen Markbesuchern. Der zweite Kameraturm wird durch die Polizei an der Einmündung der Friedensstraße/Siegburger Straße aufgestellt. Hier liegt der Fokus der Beobachtung auf dem großen Abstellplatz für Fahrräder. Durch diese Maßnahme sollen potentielle Fahrraddiebe von der Tatausführung abgehalten werden. Weitere Information finden sich auch auf der Internetseite bonn.polizei.nrw und auf den Kanälen der Polizei Bonn bei twitter und facebook.

 

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