Sirene
Sirene | Foto: Pixabay

Rhein-Sieg-Kreis (an) – Am Donnerstag, 11. März 2021, heulen im Rhein-Sieg-Kreis und in ganz Nordrhein-Westfalen um 11:00 Uhr die Sirenen. Es handelt sich um einen Probealarm, den das NRW-Innenministerium für diesen Tag festgelegt hat.

Durch die Übung soll die volle Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung überprüft werden. Auch die Warn-App NINA wird getestet. Zudem möchte die Kreisleitstelle die Bürgerinnen und Bürger an die Bedeutung der Sirenensignale erinnern.

Um etwa 11:00 Uhr werden im gesamten Kreisgebiet mehr als 300 Sirenen im Abstand von fünf Minuten die folgenden Signale abgeben:

Warnsirenenprobe

Was hört man?
Die Sirenentöne Entwarnung – Warnung – Entwarnung

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Wie lange hört man den Ton?
Jeweils ca. 3 Minuten

Was bedeutet diese Tonabfolge?
Keine Gefahr – Die Warnsysteme werden getestet.

Die einzelnen Sirenen-Signale klingen so:

Warnung
Was hört man?
Auf- und abschwellender, ununterbrochener Heulton

Wie lange hört man den Ton?
1 Minute

Was bedeutet dieser Ton?
Gefahr, Radio einschalten

So sollten sich die Bürgerinnen und Bürger beim Sirenensignal „Warnung“ im Ernstfall verhalten:

  • Geschlossene Räume aufsuchen.
  • Fenster und Türen schließen.
  • Radio einschalten und auf Durchsagen achten, Nachbarn unterrichten
    – Radio Bonn/Rhein-Sieg (je nach Empfangsort: 91,2 94,2 97,8 99,9 104,2 107,9 Mhz)
  • Auch auf eventuelle Lautsprecherdurchsagen von Feuerwehr oder Polizei achten.
  • Die Notrufnummern 110 und 112 nur bei wirklichen Notfällen anrufen.

Da es sich am Donnerstag, 11. März 2021, nur um einen Probealarm handelt, sind diese Vorsichtsmaßnahmen an diesem Tag nicht erforderlich! An den Warnton schließt sich deshalb der Entwarnton in Form eines einminütigen, durchgängigen Heultons an:

Entwarnung der Bevölkerung

Was hört man?
Ein einminütiger, ununterbrochener Heulton

Wie lange hört man den Ton?
1 Minute

Was bedeutet dieser Ton?
Gefahr vorüber

Technisch bedingt wird dieses Signal in Teilen von Eitorf und Siegburg jedoch noch nicht zu hören sein.

Beim Probealarm der Warnsirenen wird auch die Radio-Durchsage getestet. Das bedeutet, die Feuerwehr schaltet sich bei Radio Bonn/Rhein-Sieg direkt live in das laufende Programm, um wichtige Informationen an die Bevölkerung weiterzugeben.

Warn-App NINA

Zudem wird die kostenlose Warn-App NINA (Notfall- Informations- und Nachrichten-App) in diesem Zusammenhang getestet. Über dieses Tool können Feuer- und Rettungsleitstellen bei Großbränden, Unfällen mit Gefahrstoffen oder ähnlichen Unglücksfällen die Nutzerinnen und Nutzer von Smartphones direkt warnen. Wer diese App auf seinem Gerät installiert hat, bekommt die Probewarnmeldung für den eingestellten Ort oder den aktuellen Standort direkt auf seinem Smartphone angezeigt.

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