Bad Honnef. Wenn vom 26. bis 28. Juni in der Bad Honnefer Innenstadt das traditionelle Rosenfest gefeiert wird, spielt in diesem Jahr ein besonderer Jubilar eine wichtige Rolle: Vor 150 Jahren wurde Konrad Adenauer geboren. Das Rosenfest greift dieses Jubiläum auf und erinnert an zahlreichen Stellen an den ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, der viele Jahre in Rhöndorf lebte.
Besonders sichtbar wird die Verbindung durch Adenauers berühmte Rosenleidenschaft. Seine Rosenanlage am Wohnhaus in Rhöndorf ist bis heute weit über die Region hinaus bekannt. Doch die Erinnerungen an Adenauer beschränken sich nicht auf seinen Garten.
Der offizielle Auftakt des Rosenfestes erfolgt am Samstag, 27. Juni. Dann werden der Leitende Pfarrer Hoitz und Bürgermeister Philipp Herzog gemeinsam die Veranstaltung eröffnen. Einen besonderen Akzent setzt dabei die sogenannte Adenauer-Glocke: Die von Konrad Adenauer gestiftete Glocke aus dem Jahr 1954 wird das Rosenfest feierlich einläuten.
Auch die katholische Kirchengemeinde und das Stadtarchiv beteiligen sich an den Jubiläumsaktivitäten. In der Kirche wird eine Ausstellung auf Adenauers Spuren aufmerksam machen. Vorgestellt werden zudem die Fronleichnams-Kniebank sowie der dazugehörige Stuhl, die Adenauer bei den Fronleichnamsfeiern nutzte.
Darüber hinaus rücken weitere historische Schätze in den Mittelpunkt. Besucherinnen und Besucher erfahren Wissenswertes über drei Rosen, die zu den bemerkenswerten Zeugen der Geschichte zählen.
Am Samstagnachmittag bietet Erwin Martini außerdem eine besondere Führung in der Kirche an. Unter dem Titel „Wovon wir leben“ wird er die Besucher durch die Kirche führen und dabei historische, religiöse und gesellschaftliche Aspekte miteinander verbinden.
So verbindet das Rosenfest 2026 Blumenpracht, Stadtgeschichte und die Erinnerung an einen der bedeutendsten Staatsmänner Deutschlands auf besondere Weise.










