Königswinter – Die Sanierungsarbeiten an der Tunnelkette der Bundesstraße 42 (B42) bei Königswinter stehen kurz vor dem Abschluss. Nach langjährigen Bauarbeiten nimmt der Landesbetrieb Straßen.NRW nun die finalen Schritte in Angriff, bevor die drei Tunnel im Frühjahr 2026 vollständig für den Verkehr freigegeben werden können.
In den Nächten vom 5. bis 8. Dezember, jeweils von 21 Uhr bis 5 Uhr, werden dafür abschließende Sicherheits- und Funktionstests durchgeführt. Diese sollen sicherstellen, dass die gesamte Verkehrstechnik – darunter Beleuchtung, Belüftung, Brandmelde- und Steuerungssysteme – in allen drei Tunneln störungsfrei funktioniert und optimal aufeinander abgestimmt ist. Für die Tests ist eine nächtliche Vollsperrung der B42 zwischen dem Autobahnkreuz Bonn-Ost und der Anschlussstelle Königswinter erforderlich.
Bereits auf der Autobahn werden Verkehrsteilnehmende auf die Sperrung hingewiesen. Eine Umleitung über die Königswinterer Straße (L193) ist ausgeschildert und verläuft über die bekannten Routen U3 und U4. Der Landesbetrieb bittet um Verständnis für die Einschränkungen und verweist auf den sicherheitsrelevanten Charakter der Tests.
Zusätzlich nutzt Straßen.NRW die nächtlichen Sperrzeiten für letzte Asphaltierungsarbeiten zwischen der Anschlussstelle Königswinter und der Drachenbrücke. Vorbereitende Arbeiten beginnen bereits am Freitagmorgen (5.12.), tagsüber kann es zu leichten Behinderungen im Verkehrsfluss kommen. Die eigentliche Asphaltierung erfolgt während der ersten Nacht der Vollsperrung und soll bis zum frühen Samstagmorgen (6.12.) abgeschlossen sein.
Mit dem Abschluss der Tests und Restarbeiten erreicht das Sanierungsprojekt einen wichtigen Meilenstein. Ziel der Baumaßnahme war es, die Tunnelkette technisch zu modernisieren, brandschutztechnisch aufzurüsten und die Verkehrssicherheit langfristig zu gewährleisten. Die vollständige Freigabe im Frühjahr kommenden Jahres wird für die Region eine deutliche Entlastung des Verkehrs bringen – insbesondere auf der vielbefahrenen Verbindung zwischen Bonn und dem nördlichen Rhein-Sieg-Kreis.











Kommentare