Seine Zeit war um – Nubbel ging stellvertretend für die Kirmessünder ins Feuer

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Bad Honnef-Rhöndorf – Nach zwei Jahren Enthaltsamkeit, fand am letzten Wochenende wieder eine Kirmes auf dem Ziepchesplatz statt. Wie zu erwarten, ließen sich die Rhöndorfer nicht lange bitten und holten nach, was ihnen 720 Tage im Rahmen einer Kirmes vergönnt blieb: feiern, Weinchen trinken, klaave, beten.

Heute Abend wurde der Nubbel verbrannt. Er büßte stellvertretend für alle Kirmessünder. Und da Rhöndorf keinen eigenen Pfarrer mehr hat, musste Ersatz her. Dank seiner guten Kontakte, war das für Patron Peter Profittlich jedoch kein Problem. Er engagierte kurzerhand den Bischof von Selef, Thorsten Brodeßer.

Bevor das Sündenfeuer entzündet wurde, zog ein Trauermarsch unter lautem Geheule durch den Ort, angeführt vom Spielmannszug des TV Eiche.  Am Ziepchesplatz wieder angekommen, wurden erst einmal verdiente Bürgerinnen und Bürger mit Ziepcheswasser als echte Rhöndorfer getauft. Dann war es an der Zeit für den „Geistlichen“, die Kirmes zu Ende zu bringen.

Die nächste lässt nicht lange auf sich warten. Am 23. Juli fällt der Startschuss für die Anna-Kirmes in Rommersdorf-Bondorf.

Doch zunächst findet am kommenden Freitag wieder Musik im Pavillion statt. Zu Gast auf dem Ziepchesplatz ist das Tobias Haug Trio. Beginn wie immer um 19.30 Uhr

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