Seniorenvertretung kooperiert bei Hitzekonzept mit SchülerInnen

Stolperfallen auf Gehwegen sollen thematisiert werden

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Maria-Elisabeth Loevenich mit Teilnehmerinnen des Projekts „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ - Foto: Stadt Bad Honnef

Bad Honnef – Wichtiger und zugleich hochaktueller Punkt der jüngsten Sitzung der Seniorenvertretung der Stadt Bad Honnef war die Präsentation zum Thema „Von Hitzeinseln zu grünen Oasen“, vorgetragen von Maria-Elisabeth Loevenich, Koordinatorin des Bildungsnetzwerks „Bad Honnef lernt Nachhaltigkeit“ im Rahmen der aus Bundesmitteln geförderten Zukunftswerkstatt Kommunen, deren Mitglied die Stadt Bad Honnef ist. Maria-Elisabeth Loevenich berichtete über die Aktionen mehrerer Bad Honnefer Schulen zu den auch die ältere Generation betreffenden Auswirkungen des Klimawandels auf das Wetter.

Für den 7.11.2022 ist im Rathaus ein von der Bürgerstiftung finanzierter Workshop geplant, bei dem die Schüler der beteiligten Schulen die Ergebnisse der bisherigen Aktionen, darunter auch ein Hitze-Kataster über die heißesten Orte in der Stadt, vorstellen werden. Die Seniorenvertretung wurde zur Teilnahme an diesem Workshop eingeladen, um dort im Dialog mit den Schülern Ideen und Vorschläge über Schutz vor Hitze aus der Sicht der älteren Generation einzubringen und damit das Netzwerk tatkräftig zu unterstützen. Vorsitzender Dr.Hans-Christoph Anders erklärte grundsätzliche Bereitschaft dazu an und kündigte die Benennung von mehreren Mitgliedern der Seniorenvertretung für den Workshop an.

Weiteres Thema der Sitzung war der derzeitige Zustand von vielbegangenen Bürgersteigen in Bad Honnef. Mehrere Honnefer Bürger hatten sich bei Mitgliedern der Seniorenvertretung darüber beklagt, dass durch Hebung von Platten auf Bürgersteigen Stolperfallen entstanden seien, die vor allem für ältere Menschen gefährlich wären und zu Stürzen führen könnten. Als Beispiele dafür wurden die Bürgersteige in der Hauptstraße und in der Giradetallee genannt.

Die Seniorenvertretung beschloss, sich um das Thema in der Weise zu kümmern, dass zunächst intern weitere Beispiele gesammelt werden, bevor die Stadtverwaltung offiziell angesprochen wird, evtl. dann auch auf der von der Stadt für die Anzeige von Missständen eingerichteten App „Meldoo“.

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