Bad Honnef. Der Kartenvorverkauf für das große Saisonfinale am Samstag (28.03., 18:30 Uhr) im DragonDome läuft auf vollen Touren. Groß ist das Interesse in der Region am Showdown zwischen Rhöndorf und Rostock. Es geht um nichts Geringeres als die Qualifikation für die Playoffs der ProB Nord. Bezwingen die Dragons die Seawolves, sind sie in der Aufstiegsrunde mit von der Partie.
An gleich vier ProB-Standorten im Norden wird vor dem letzten Spieltag der regulären Saison fleißig gerechnet. Neben Rhöndorf sind auch Neustadt, Rist Wedel und Rostock im Lostopf. Dank Stahnsdorf, das das Nachholspiel am Donnerstag gegen Rist Wedel mit 94:73 für sich entscheiden konnte, ist die Ausgangslage für die Dragons einfach: Da das Team um Coach Max Becker den direkten Vergleich gegenüber den Hanseaten gewonnen hat, reicht ein Sieg über Rostock zur Qualifikation für die Playoffs 2025/26. Damit haben es die Rheinländer doch noch unverhofft in eigener Hand!
Allerdings stellen die Seawolves eine ordentliche Hürde dar. Mit Jalen Page hat die Academy einen Point Guard der Marke „Schweizer Taschenmesser“ am Start. Der US-Amerikaner erzielt durchschnittlich 22,4 Punkte, hat in dieser Saison gegen Stahnsdorf aber auch schon 42 Zähler verbucht und holt zudem 5,8 Rebounds pro Spiel. Nicht minder gefährlich ist Power Forward Jonas Zilinskas (ø 16,7 Pkt./8,3 Reb.), der bei den Dragons mit 21 Punkten und 15 Rebounds mächtig Eindruck hinterlassen hat. Ihnen stehen mit Chris Frazier, Mika Freitag und Bruno Loll drei Spieler mit extrem lockeren Wurfhänden zur Seite, die mehr als nur solide Rollenspieler sind. Überhaupt zählen die Seawolves mit einer Dreierquote von 33,1 Prozent zu den gefährlichsten Teams aus der Distanz.
Die Ergebnisse der letzten Wochen sprechen für die Dragons. Während Rhöndorf bekanntlich die letzten vier Begegnungen erfolgreich gestalten konnte, konnte das Team aus Mecklenburg-Vorpommern im gleichen Zeitraum nur einen Sieg einfahren. Das frisch getankte Selbstbewusstsein dürfte also ein Plus für Rhöndorf sein. Trotzdem erwartet die Fans im DragonDome ein echtes „Endspiel“, bei dem letztlich die Tagesform eine wichtige Rolle spielt.
Es sei an dieser Stelle noch einmal darauf hingewiesen, dass alle Begegnungen am Samstag zeitgleich um 18:30 Uhr beginnen.
Klaus Beydemüller













Kommentare