Bad Honnef/Linz/Unkel. Am vergangenen Samstag, den 27. Juni 2026, strömten Hunderte Schwimmbegeisterte in die Region: Bei tropischen Temperaturen fand das traditionelle Rheinschwimmen der DLRG Bad Honnef-Unkel statt.
Logistische Meisterleistung schon vor dem Start
Bevor es überhaupt ins kühle Nass ging, sammelten sich die rund 500 angemeldeten Schwimmerinnen und Schwimmer zur Registrierung im Freibad auf der Insel Grafenwerth. Von dort aus ging es mit Reisebussen koordiniert nach Linz zum Startpunkt, um die elf Stromkilometer lange Strecke zu bewältigen.
Pünktlich gegen 15 Uhr hieß es dort: Ab ins Wasser!
Von nun an ging es für das Teilnehmerfeld stromabwärts in Richtung Bad Honnef. Nach knapp zwei Stunden erreichten schließlich auch die letzten Schwimmerinnen und Schwimmer sichtlich erschöpft, aber glücklich den Ausstieg an der NATO-Rampe in Bad Honnef.
Zurück im Freibad fand der sportliche Tag nach einem gemeinsamen Fußmarsch bei kühlen Getränken und gutem Essen einen gemütlichen Ausklang.

Starke Gemeinschaft für maximale Sicherheit
Um die Sicherheit der Schwimmerinnen und Schwimmer lückenlos zu gewährleisten, arbeiteten die Hilfsorganisationen der Region Hand in Hand.
Eine beeindruckende Flotte aus insgesamt 22 Booten sowie zahlreichen Kanus begleitete das Teilnehmerfeld aufmerksam über die gesamte Distanz.
Im Einsatz waren Einsatzkräfte des Technischen Hilfswerks Bad Honnef, der DLRG-Ortsgruppen Troisdorf, Rhein-Sieg, Eitorf, Remagen, Bonn, Marburg, Wesseling und Bad Honnef-Unkel, der Freiwilligen Feuerwehren Königswinter, Bad Honnef, Unkel, Erpel und Linz, des Malteser Hilfsdienstes Bad Honnef sowie der Wasserschutzpolizei.
Das THW Bad Honnef im Einsatz
Der Ortsverband Bad Honnef war mit insgesamt acht Helferinnen und Helfern vor Ort, um die Großveranstaltung abzusichern.
Dabei waren fünf Einsatzkräfte auf dem Boot direkt am Geschehen und behielten die Schwimmerinnen und Schwimmer stets im Blick, um erschöpfte Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Bedarf sofort sicher an Bord nehmen zu können.
Weitere Kräfte besetzten den Einsatzleitwagen und fungierten als Ansprechpartner für nachrückende Landkräfte.
red / Text: Sascha Schützeichel/Fotos: Mathias Rochlitz, THW Bad Honnef










