Bad Honnef. Die SPD Bad Honnef setzt sich für eine weitere Verbesserung des städtischen Radwegenetzes ein. Anlass ist der Beginn der Bauarbeiten am Regenüberlaufbecken im Bereich der Girardetallee, der kürzlich mit dem Abriss eines städtischen Gebäudes eingeläutet wurde. Nach Ansicht der SPD-Fraktion eröffnet sich dadurch eine günstige Gelegenheit, bestehende Planungen sinnvoll zu erweitern.
In einem Antrag an den Planungsausschuss schlägt die SPD vor, im Zuge der Bauarbeiten eine neue, weitgehend autofreie Trasse für den Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Diese soll vom Bereich Mühlenweg/Rhöndorfer Straße bis zur Austraße führen und damit eine sichere sowie attraktive Verbindung zwischen dem nördlichen Stadtgebiet und der Innenstadt ermöglichen.
Die geplante Strecke würde größtenteils über bereits vorhandene Wege verlaufen – unter anderem entlang der B 42 sowie durch den Park Reitersdorf. Auch der zukünftige DB-Haltepunkt könnte auf diese Weise besser angebunden werden. Aus Sicht der SPD ließe sich das Projekt daher mit vergleichsweise geringem baulichen und finanziellen Aufwand umsetzen. Nach der baubedingten Wiederherstellung der Oberflächen seien voraussichtlich lediglich ergänzende Beschilderungsmaßnahmen erforderlich.
„Ziel ist eine nachhaltige Verbesserung der Mobilität für Fußgänger und Radfahrer in Bad Honnef“, betont die SPD-Fraktion in ihrer Pressemitteilung. Die Initiative fügt sich in die langfristigen Bestrebungen ein, den Umweltverbund zu stärken und die innerstädtische Verkehrssituation zu entlasten.










