Steinbachtalsperre
Steinbachtalsperre - Quelle: Wolkenkratzer/Wikipedia, https://de.wikipedia.org/wiki/Creative_Commons

Rhein-Sieg-Kreis (ke/an) – Der Pegel in der Steinbachtalsperre im Kreis Euskirchen hat den unkritischen Wasserstand erreicht. Das hat die Bezirksregierung Köln bekannt gegeben. Damit besteht akut keine Gefahr mehr, dass die Staumauer brechen könnte. Somit können die Evakuierungsmaßnahmen für Swisttal und Rheinbach aufgehoben werden.

Durch die Freilegung und Öffnung des Grundablasses sowie den Einsatz von leistungsstarken Pumpen, konnte die Situation entschärft werden: In den vergangenen Tagen haben u.a. die Feuerwehr Euskirchen, das Technische Hilfswerk (THW) und Fachleute der Bezirksregierung Köln Wasser aus der überfüllten Steinbachtalsperre abgepumpt, um den Druck auf die Staumauer zu reduzieren. Der Wasserpegel musste um 6 bis 7 Meter fallen, die eingesetzten Pumpen konnten ein Kubikmeter pro Sekunde abpumpen. Ziel war es, etwa 2/3 der sogenannten Betriebsstauhöhe zu erreichen. Nach Angaben der Bezirksregierung bedeutete das einen Zielwasserstand < 237,0 m.ü.NN.

Am Freitagabend (16. Juli 2021) bereits wurde der verschüttete Grundablass der Talsperre freigeräumt und geöffnet. Auch dort konnte Wasser aus der Talsperre abgelassen werden, um die Situation zu entschärfen.

In Swisttal mussten die Menschen aus den Ortschaften Ludendorf, Odendorf, Essig und Miel aus Sicherheitsgründen ihre Wohnungen und Häuser verlassen, in Rheinbach wurden die Bewohnerinnen und Bewohner aus den Stadtteilen Niederdrees und Oberdrees evakuiert.

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